Ein Brief per Hand geschrieben
Ein Brief per Hand geschrieben
"Ich habe gefühlt, dass das ein Kontakt von zwei alten Bekannten war", sagte Argentiniens Präsident Macri nach dem Treffen mit dem Papst Anfang 2016.
"Ich habe gefühlt, dass das ein Kontakt von zwei alten Bekannten war", sagte Argentiniens Präsident Macri nach dem Treffen mit dem Papst Anfang 2016.

30.06.2016

Argentiniens Präsident Macri schreibt Papst Franziskus Brief aus dem Heimatland

Kein Lächeln, keine Umarmung. Es war unterkühlt, das erste Treffen zwischen Franziskus und dem Präsidenten seiner Heimat im März. Es herrschte keine Einigkeit über die Politik. Jetzt hat der Präsident an den Papst einen Brief geschrieben.

Argentiniens Staatsoberhaupt Mauricio Macri will offenbar das Verhältnis zu Papst Franziskus verbessern. Zum kirchlichen Fest der Apostel Petrus und Paulus am Mittwoch wandte er sich mit einem Brief an das Kirchenoberhaupt, wie argentinische Medien meldeten. Darin würdigt der konservative Politiker den Einsatz seines Landsmannes für Frieden und Einheit zwischen den Völkern, sowie für den Kampf gegen die Armut, den Drogenhandel und die Korruption.

Dieses Engagement verdiene jedwede Unterstützung und sei deckungsgleich mit den Zielen der argentinischen Regierung. Die argentinischen Medien werten das Schreiben als einen Versuch Macris, Bewegung in das als gespannt geltende Verhältnis zwischen dem Staatsoberhaupt und dem argentinischen Papst zu bringen.

Kritische Töne über Politik in Argentinien

Im März erst hatten sich das Staatsoberhaupt und Franziskus persönlich getroffen, aber das Treffen verlief nicht besonders herzlich. Es wurde von einer gewissen "Kühle des Treffens zwischen Macri und dem Papst" berichtet. Der Gewerkschaftler Eduardo Murua erklärte damals, Franzikus habe bei einem Treffen im Vatikan auch kritische Töne über die Politik in Argentinien angeschlagen. Es sei besorgt über die wirtschaftliche und soziale Situation im Land. Im öffentlichen und privaten Sektor bekümmern ihn die Entlassungen von Arbeitskräften, so Murua. Dies war eine der ersten Amtshandlungen der neuen Regierung Macri. Die Regierung dürfte diese Kritik nicht erfreut haben. Und so gingen der Papst und das Staatsoberhaupt ohne Umarmung und freundliche Gesten im März auseinander.

(KNA)

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