Im Gebet
Papst Franziskus betet für die Opfer in Indien
Papst Franziskus beim Mittagsgebet
Papst Franziskus beim Mittagsgebet

10.04.2016

Papst trauert um Opfer nach Brand in indischem Tempel "Eine Tragödie"

Papst Franziskus trauert um die Opfer eines Brandes in einem indischen Hindu-Tempel. Er sei traurig und bete für alle Betroffenen der "Tragödie" sowie für die angelaufenen Hilfsmaßnahmen, heißt es in einem Beileidstelegramm.

Bei dem Brand in einem Hindu-Tempel im indischen Bundesstaat Kerala sind am Sonntag mindestens 104 Menschen ums Leben gekommen und Hunderte weitere verletzt worden. Ursache war laut indischen Medienberichten eine Explosion von Feuerwerkskörpern bei einer religiösen Feier zu Ehren der Göttin Devi. Demnach hatten die Behörden der Küstenstadt Kollam der Tempelverwaltung im Puttingal-Tempel das Abbrennen eines Feuerwerks zuvor untersagt. Rund 300 Menschen seien in Krankenhäuser eingeliefert worden, hieß es.

Premierminister Narendra Modi sprach den Angehörigen der Toten sein Beileid aus. Er sprach von einer "herzzerreißenden und schockierenden" Katastrophe. "Meine Gedanken sind bei den Familien der Toten, und ich bete für die Verletzten", so Modi via Twitter.

"Nicht durch Mühen des Alltags entmutigen lassen"

Bei seinem traditionellen Sonntagsgebet auf dem Petersplatz sprach Papst Franziskus weitere Themen an. So soll sich die katholische Kirche nach Worten von Franziskus nicht durch ein scheinbares Übergewicht des Bösen und die Mühen des Alltags entmutigen lassen. "Manchmal kann es auf einen oberflächlichen Blick so erscheinen, als hätten die Finsternis des Bösen und die Beschwernisse des täglichen Lebens die Oberhand", sagte der Papst.

Doch die Kirche könne stets gewiss sein, "dass das unauslöschliche Licht von Ostern über jenen leuchtet, die Jesus, dem Herrn folgen". Auch heute müsse sie die freudige Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi verkünden, so der Papst. Sie müsse sie vor allem den Leidenden, Einsamen, Ausgegrenzten und Kranken bringen.

Die Gegenwart des auferstandenen Christus verändere alles, sagte Franziskus weiter. Er verwies auf das Tages-Evangelium, die Erzählung von dessen Begegnung mit seinen Jüngern am See Genezareth. Christus gebe den enttäuschten und niedergeschlagenen Jüngern den Ratschlag, ihr Netze auf der anderen Seite auszuwerfen, und beschere ihnen so einen reichen Fang. So zeige er, dass das Licht die Dunkelheit besiegt habe und die zunächst ertraglose Arbeit der Jünger wieder einträglich und vielversprechend werde.

Papst fordert Freilassung entführten Priesters

Zudem hat Papst Franziskus hat die Freilassung des im Jemen entführten indischen Priesters gefordert. "Ich erneuere meinen Appell zur Freilassung aller Personen, die in Kriegsgebieten entführt wurden; besonders will ich an den Priester und Salesianerpater Tom Uzhunnalil erinnern", sagte der Papst.

Uzhunnalil war Anfang März in der jemenitischen Hauptstadt Aden mutmaßlich von der Terrormiliz "Islamischer Staat" verschleppt worden. Zuvor hatten mutmaßliche Islamisten bei einem Anschlag auf ein christliches Seniorenheim 16 Menschen ermordet, darunter vier Ordensfrauen. Zu Ostern kursierten Meldungen über ein Video, in dem der Priester um Hilfe gebeten und seine Entführer eine hohe Geldsumme für dessen Freilassung gefordert haben sollen.

Zuletzt hieß es, außer der Regierung und der Bischofskonferenz in Indien seien auch die jemenitische Regierung, der Vatikan und der Salesianerorden an den Bemühungen um die Freilassung des Ordensmanns beteiligt. Die katholische Indischen Bischofskonferenz teilte Anfang April mit, der Entführte sei noch am Leben.

(KNA)

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