Papst Franziskus und Erzbischof Orani im Krankenhaus "Sao Francisco de Assis na Providencia"
Papst Franziskus besucht ein Krankenhaus

28.01.2016

Papst mit Botschaft zum Weltkrankentag "Krankenhäuser für Dialog zwischen Kulturen nutzen"

Krankenhäuser und Pflegeheime können aus Sicht von Papst Franziskus zum Dialog zwischen Kulturen und Religionen beitragen. Sie könnten "Orte zur Förderung der Kultur der Begegnung und des Friedens" sein".

So heißt es in der Papstbotschaft zum 24. Weltkrankentag, die der Vatikan am Donnerstag veröffentlichte. Die gemeinsame Erfahrung von Krankheit und Leid und die "professionelle und brüderliche Hilfe" könnten helfen, "jede Ausgrenzung und jede Spaltung zu überwinden". Franziskus ruft die Menschen dazu auf, Kranken nahe zu sein und ihnen zu helfen, ihr Kreuz zu tragen.

Katholischer Welttag der Kranken am 11. Februar

Der katholische Welttag der Kranken wird am 11. Februar 2016, dem Gedenktag "Unserer Lieben Frau in Lourdes", begangen. Die zentralen Feiern finden dieses Jahr in Nazareth, dem Heimatort Jesu, statt. In seiner Botschaft äußert Franziskus die Hoffnung, dass dies auch einen intensiveren Austausch zwischen Christen, Juden und Muslimen und "anderen ehrwürdigen religiösen Traditionen" fördere.

Krankheit als Schlüssel

Verschlossenheit und Verachtung müssten überwunden werden und jede Form von Gewalt und Diskriminierung enden. "Auch wir können Hände, Arme, Herzen sein, die Gott helfen, seine häufig verborgenen Wunder zu vollbringen", heißt es in der Botschaft des Papstes. Hilfe für die Kranken müsse stets konkret sein. Dies könne manchmal belastend sein und der Sinn von Krankheiten bleibe den Menschen oft verborgen. Doch "auch wenn die Begegnung mit dem Leid immer ein Geheimnis bleiben wird, hilft uns Jesus, dessen Sinn zu enthüllen", so Franziskus.

Die "unaufdringliche Hilfe" für Leidende und das persönliche Durchleben einer Krankheit seien Wege, Jesus zu folgen, betonte der Papst weiter. Wer von Krankheit betroffen sei, frage sich oft: "Warum gerade ich?" Aus Sicht des Papstes liegt darin aber auch die Chance, den eigenen Glauben zu stärken. Die Krankheit könne als Schlüssel dienen, "den tieferen Sinn dessen zu entdecken, was wir erleben". Der Glaube biete Halt und Trost in schwierigen Situationen.

(KNA)

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