Korb mit Ostereiern
Korb mit Ostereiern

14.04.2019

Ausstellungen seltener und ganz besonderer Ostereier Museumsreife Ostereier

Historische Fotografien, Filmausschnitte und Kochrezepte lassen das Osterei in seinen unterschiedlichen Facetten erleuchten. Den Osterbrauchtum und seltene Ostereier nehmen derzeit die Museen in Nordrhein-Westfalen besonders in den Blick.

Nordrhein-Westfalens Museen widmen sich dem Osterbrauchtum und den Ostereiern. In Telgte sowie in Ratingen sind Ausstellungen noch bis 28. April zu sehen.

Auch in Zons läuft noch bis zum 28. April die Ausstellung "EI-nfach schön" und im Ikonen-Museum in Recklinghausen wartet eine "Osterei-Ikone" auf Betrachter.

Unterschiede in Machart und Herkunft

Die Ratinger Sonderausstellung "Das goldene Ei" zeigt Werke aus dem Museum im polnischen Gliwice (Gleitwitz) sowie etwa 600 Exponate aus dem eigenen Bestand.

Die Schau zeigt auch historische Fotografien, die die unterschiedlichen Techniken für das Verzieren von Eiern illustrieren. Filmausschnitte, Kunstreproduktionen, Kochrezepte und vieles mehr stellen das Ei in seinen unterschiedlichen Facetten vor.

Volkskunst verschiedener Religionen

Das Westfälische Museum für religiöse Kultur (Religio) in Telgte stellt ihre Schau unter die Überschrift "Frohe Ostern! Ostereier aus aller Welt" und erinnert daran, dass bereits in frühchristlicher Zeit das Ei zum Symbol für die Auferstehung Christi wurde und als Sinnbild des Lebens gilt.

In den verschiedenen Techniken und Formen des Bemalens und Verzierens werde die Volkskunst der jeweiligen Religion sichtbar, hieß es. Das Museum besitzt eine Sammlung von mehr als 3.000 Ostereiern, viele davon mit christlichen Motiven gestaltet.

Dazu zählen auch mit Batik verzierte, bemalte, gekratzte und geätzte Ostereier aus unterschiedlichen Ländern.

Ostereier aus Polen, Russland und Deutschland

Passend zum Osterfest zeigt das Ikonen-Museum in Recklinghausen wieder sein sehr seltenes "Ikonen-Ei", ein russisches Osterei aus dem 19. Jahrhundert. Es besteht aus Pappmaché und ist 15,9 Zentimeter hoch.

Auf der Vorderseite zeigt das Ei ein detailreich gemaltes orthodoxes Osterbild, das die Höllenfahrt und Auferstehung Christi darstellt. Auf der Rückseite ist der Metropolit Peter von Moskau zu sehen.

Das Ei besteht aus zwei Hälften, die innen rot lackiert sind. Es diente als Versteck für Ostergeschenke.

Glas, Porzellan und Pappmaché

Unter dem Titel "EI-nfach schön!" sind noch bis zum 28. April in Zons Ostereier aus der Sammlung von Georgine und Pavel Hovorak zu sehen. Das Ehepaar erstand zwischen 1980 und 2017 rund 3.000 Eier unterschiedlichster Techniken und Materialien, darunter viele Exponate aus Porzellan und Glas.

Die Schau im Kreismuseum präsentiert auch Natureier, die mit Malereien, Zeichnungen, Batiken, Fräsungen und Applikationen geschmückt sind.

Asiatische Eier in Cloisonné-Technik, geschnitzte Holzeier, russische Ikoneneier in Matrojschka-Technik und aus Mineralien und Edelstein geschliffene ovale Schönheiten ergänzen die Ausstellung.

(epd)

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