Privates deutsches Rettungsschiff auf Mittelmeer
Privates deutsches Rettungsschiff auf Mittelmeer

18.04.2017

Flüchtlinge und Crew der "Sea Eye" wohlauf Nach Seenot in Sicherheit

Die beiden Flüchtlingsrettungsboote, die über Ostern im Mittelmeer in Seenot geraten sind, sind in Sicherheit. Insgesamt 8.000 Menschen konnten innerhalb von drei Tagen durch den Einsatz gerettet werden.

Das über Ostern im Mittelmeer in Seenot geratene Flüchtlingsrettungsboot "Sea Eye" ist außer Gefahr. Am Montagabend brachte die italienische Küstenwache die 202 Geflüchteten in Sicherheit, wie der Regensburger Verein "Sea Eye" am Dienstag mitteilte. Den Flüchtlingen, die sich 36 Stunden auf dem Fischkutter gedrängt hatten, gehe es den Umständen entsprechend gut; sie seien inzwischen nach Italien gebracht worden. Auch die Crew sei nach 48-stündiger pausenloser Arbeit "erschöpft, aber glücklich".

600 Flüchtlinge auf 2 Booten

Die "Sea Eye" befindet sich nun nach eigenen Angaben auf dem Weg nach Malta zu ihrer nächsten Mission. Neben der "Sea Eye" war auch das private deutsche Rettungsschiff "Iuventa" der Hilfsorganisation "Jugend rettet" aus Berlin während der Osterfeiertage in Seenot geraten, ist inzwischen aber ebenfalls außer Gefahr. Zusammen hatten die beiden Boote rund 600 Flüchtlinge an Bord.

Insgesamt 8.000 Flüchtlinge gerettet

Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) ist die Zahl der Bootsflüchtlinge auf Mittelmeer am Osterwochenende sprunghaft angestiegen. Insgesamt seien innerhalb von drei Tagen rund 8.000 Migranten, die von Libyen aus nach Italien wollten, aus Seenot gerettet worden. Der gemeinnützige Verein Sea-Eye e.V. zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer wurde 2015 von dem Regensburger Unternehmer Michael Buschheuer gegründet. Im vergangenen Jahr rettete die "Sea Eye"-Besatzung 5.568 Menschen aus Seenot.

(epd)

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