Gift für Hinrichtungen
Gift für Hinrichtungen

15.04.2017

Hinrichtungen in Arkansas Per Gericht gestoppt

Eine Bundesrichterin im Bundesstaat Arkansas hat am Samstag die noch für diesen Monat geplanten sieben Hinrichtungen gestoppt. Der Grund: Sie sollen noch klagen können.

Die Todeshäftlinge hätten ein Anrecht auf einen vorläufigen Stopp, um ihre Hinrichtungsmethode anzufechten, urteile Richterin Kristine Baker. Die US-Verfassung verbiete grausame Strafen, es bestehe das Risiko großer Schmerzen. Die Häftlinge hätten gute Chancen, mit ihrer Klage gegen die Giftspritze durchzukommen.

Das Justizministerium von Arkansas kündigte indes sofortige rechtliche Schritte gegen den Richterspruch an. Gouverneur Asa Hutchinson, will noch vor Monatsende sieben Menschen hinrichten lassen. Eile sei geboten, denn das Verfallsdatum für Midazolam, eines von drei Substanzen für die Giftspritzen, laufe ab, erklärte der republikanische Politiker.

Firma klagt gegen Gefängnis

Ein Bezirksrichter hatte zuvor bereits eine einstweilige Verfügung gegen den Einsatz des Mittels Vecuroniumbromid erlassen. Die Lieferfirma hatte geklagt, weil die Gefängnisbehörde den Kauf mit "legitimen medizinischen Zwecken" begründet habe. Ein anderes Gericht hatte eine der sieben Hinrichtungen vorläufig ausgesetzt, weil der Verurteilte offenbar psychisch krank ist.

Die US-Justizbehörden haben seit Jahren Probleme, die Substanzen für die Giftspritzen zu beschaffen. Europäische Pharmafirmen liefern nicht mehr, und US-Unternehmen gehen auf Distanz zur Todesstrafe. Die sieben Todeshäftlinge waren zwischen 1990 und 2000 wegen Mordes zum Tod verurteilt worden. In Little Rock hatten am Karfreitag mehrere Hundert Menschen gegen die Exekutionen protestiert, darunter auch Hollywoodstar Johnny Depp.

(epd)

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