Made in Germany: Panzerabwehrwaffe Milan
Panzerabwehrwaffe
Die Taube: Symbol für Frieden
Die Taube: Symbol für Frieden

23.12.2014

UN: Neuer Pakt über Waffenhandel verhindert Kriegsgräuel Ab Heiligabend keine Rüstungsexporte mehr

Erstmals gibt es einen UN-Vertrag, der den Export von Rüstungsgütern verbietet, wenn dadurch Verbrechen ermöglicht werden. Doch noch längst nicht alle Staaten haben den "Arms Trade Treaty" ratifiziert.

Die Vereinten Nationen haben das neue Abkommen über den internationalen Waffenhandel als großen Schritt zur Wahrung der Menschenrechte gelobt. Der ab Heiligabend gültige Pakt werde zur Eindämmung unkontrollierter Waffenlieferungen in Konfliktgebiete beitragen, betonte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Seid Ra'ad al-Hussein, am Dienstag in Genf. Dadurch könnten Gräueltaten verhindert werden. Alle Staaten sollten dem Vertrag beitreten, verlangte der UN-Hochkommissar.

Große Rüstungsexporteure wie Russland und China sind dem Vertrag nicht beigetreten. Die USA haben den Pakt unterzeichnet, aber bislang nicht ratifiziert.

Frieden fördern, Leid vermindern

Der "Arms Trade Treaty" (ATT) soll erstmals die Ausfuhr konventioneller Waffen regulieren. Das Abkommen verbietet den Staaten den Export von Rüstungsgütern, wenn dadurch Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Kriegsverbrechen ermöglicht werden können. Der Export soll auch unterbleiben, wenn die Waffen zu ernsthaften Verletzungen des humanitären Völkerrechts oder der Menschenrechte beitragen können. Lieferungen an Terroristen oder Kriminelle sind untersagt.

Ziel des Vertrages ist es, den Frieden zu fördern, menschliches Leid zu mindern und den illegalen Waffenhandel zu beenden. Unter den Vertrag fallen Rüstungsgüter wie Gewehre, Artillerie, Panzer, Kampfjets, Kriegsschiffe und Munition. Das ATT-Sekretariat in Genf wird die Einhaltung der Ausfuhrbestimmungen überprüfen. Jedoch drohen den Staaten bei Vertragsbrüchen keine Sanktionen.

Bislang haben 130 Staaten den ATT unterzeichnet; 60 Staaten, darunter Deutschland haben den Pakt ratifiziert. Nachdem die UN-Vollversammlung das Abkommen im April 2013 angenommen hatte, tritt es am 24. Dezember 2014 in Kraft.

(epd)

Nachrichten-Video

Zum Video:
Montag, 21.08.2017

Video, Montag, 21.08.2017:Christliche Nachrichten

Jetzt im Radioprogramm

18:00 - 20:00 Uhr 
Kompakt

Berichte und Gespräche vom Tage

Wort des Bischofs - Das Buch

52 Impulse aus dem Jahr 2016 jetzt auch als Buch!

Tageskalender

Radioprogramm

  • Tageskalender
  • 21.08.
06:00 - 06:30 Uhr

Laudes

06:30 - 10:00 Uhr

Der Morgen

  • Schriftsteller Akhanli und die Türkei
  • Dialogpredigt mit Armin Laschet
  • Stand der Ermittlungen in Barcelona
10:00 - 12:00 Uhr

Weltweit

10:00 - 12:00 Uhr

Weltweit

12:00 - 18:00 Uhr

Der Tag

  • Kardinalstaatssekretärs Pietro Parolin auf Russland-Reise
  • Staatsbegräbnis in Karachi - Rückblick auf das Leben von Lepraärztin Ruth Pfau
  • Insignien für den neuen Bischof von Mainz
14:00 - 16:00 Uhr

Menschen

12:00 - 18:00 Uhr

Der Tag

  • Kardinalstaatssekretärs Pietro Parolin auf Russland-Reise
  • Staatsbegräbnis in Karachi - Rückblick auf das Leben von Lepraärztin Ruth Pfau
  • Insignien für den neuen Bischof von Mainz
18:00 - 20:00 Uhr

Kompakt

20:00 - 22:00 Uhr

Weltweit

22:00 - 22:30 Uhr

Komplet

22:30 - 24:00 Uhr

Kompakt

00:00 - 06:00 Uhr

Nachtportal

02:00 - 03:00 Uhr

Kopfhörer

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Komplet – Das Nachtgebet mit Weihbischof Ansgar