Thomas Sternberg
Thomas Sternberg

10.04.2018

ZdK-Präsident begrüßt Gemeindegründungen christlicher Flüchtlinge "Ich halte es für völlig normal"

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, hat Gemeindegründungen christlicher Flüchtlinge in Deutschland begrüßt. Es sei Zeichen gelungener Integration.

"Ich halte es für völlig normal, dass Menschen ihr religiöses Leben, das sie von zu Hause kennen, in ihrer Muttersprache weiterführen möchten", sagte Sternberg dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag nach einem Besuch einer arabischsprachigen Gemeinde in Wuppertal. Es sei kein Zeichen der Ausgrenzung, sondern vielmehr das einer gelungenen Integration, wenn sich Anhänger verschiedener christlicher Kirchen aus dem Nahen Osten zusammenschlössen.

Ein Fünftel sind Christen

Sternberg zufolge sind unter den Flüchtlingen aus dem Nahen Osten schätzungsweise 20 Prozent Christen. Viele seien nach ihrer Ankunft in Deutschland von evangelischen oder katholischen Gemeinden aufgenommen worden, erläuterte er. Die Gründung der arabischsprachigen Gemeinde "Ölbaum" in Wuppertal könne jedoch ein Vorbild für andere Regionen sein. Die Wuppertaler Gemeinde ist auf Initiative der katholischen Citykirche und einer aus dem Irak stammenden Christin entstanden. Inzwischen hat sie laut ZdK rund 200 Mitglieder. Als Gottesraum hat das Erzbistum Köln den Gläubigen eine Kirche zur Verfügung gestellt, die ursprünglich entweiht werden sollte.

"Besondere Solidarität"

Die katholische Kirche verbinde eine "besondere Solidarität" mit den Glaubengeschwistern, erläuterte Sternberg. In Deutschland könnten sie ihren Glauben ohne Angst vor Krieg und Verfolgung ausüben. Für Länder wie Syrien und den Irak bestehe derzeit die Gefahr, dass sie ihren erheblichen Anteil an Christen verlieren, weil diese es dort nicht mehr aushielten, erläuterte der ZdK-Präsident.

(epd)

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