Irakische Christen: Die Terrorgruppe "IS" geht immer brutaler gegen sie vor.
Irakische Christen

25.01.2016

ZdK fordert Solidarität mit verfolgten Christen Zum "Tag der Bekehrung des Paulus"

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ruft zu mehr Solidarität mit verfolgten Christen auf. Weltweit werde das Menschenrecht auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit "verletzt und mit Füßen getreten", heißt es in einer Erklärung.

Auf die Erklärung wies das höchste repräsentative Gremium der deutschen Laien-Katholiken am Montag über den Kurznachrichtendienst Twitter hin. Anlass war der "Tag der Bekehrung des Paulus". An diesem Tag erinnert die Kirche daran, dass Paulus vom fanatischen Christenverfolger zum Botschafter für Jesus und sein Evangelium wurde. Die Erklärung hat die Vollversammlung des ZdK bereits Ende 2014 veröffentlicht.

Das ZdK wies nicht nur auf die Gewaltexzesse des Islamischen Staats (IS) und den Terror von Boko Haram in Nigeria hin. Auch in Ländern wie Pakistan, Indonesien oder Vietnam hätten vor allem Christen unter Ausgrenzung und Anfeindungen zu leiden. Das ZdK rief dazu auf, allen verfolgten und bedrängten Menschen unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit Unterstützung zu leisten.

In der Erklärung wird zudem ein Ausbau der humanitären Hilfe in Krisenregionen gefordert. Außerdem sollten sich Flüchtlinge, die in Deutschland Schutz suchten, willkommen fühlen: "Dazu bedarf es auch unseres Engagements und unserer Hilfe!"

(KNA)