Sonderausstellung in Düsseldorf zu Bert Gerresheim
Sonderausstellung in Düsseldorf zu Bert Gerresheim

08.10.2020

Sonderausstellung im Stadtmuseum Düsseldorf Bildhauer Bert Gerresheim wird 85 Jahre alt

Bildhauer und Zeichner Bert Gerresheim wird am Donnerstag 85 Jahre alt. Zum Werk des Rheinländers gehören zahlreiche Skulpturen auf öffentlichen Plätzen und in Kirchen. 

1981 schuf Gerresheim das anfangs umstrittene Heinrich-Heine-Denkmal in Düsseldorf in Form einer Totenmaske. In Köln und Berlin finden sich von ihm Denkmäler der von den Nazis ermordeten Ordensfrau Edith Stein (1891-1942).

Gerresheim wurde am 8. Oktober 1935 in Düsseldorf geboren. Ab 1956 studierte er bei Otto Pankok an der Düsseldorfer Kunstakademie. Es folgte ein Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik an der Universität Köln, das er 1963 mit dem Staatsexamen abschloss. Mehrere Auslandsreisen führten ihn anschließend nach Rom und Florenz. 
1967/68 hielt er sich mit einem Stipendium an der Villa Massimo in Rom auf. Ab den 70er Jahren wandte sich der Zeichner zunehmend der Bildhauerei zu, besonders Plastiken aus Bronze.

Vom Surrealismus zum Realismus

Gerresheim verarbeitete in seinen Werken mehrere Stilrichtungen. War in seinen Anfangsjahren der Surrealismus maßgebend für seine Arbeit, wandte er sich Ende der 60er Jahre zunehmend dem Realismus zu. Oft spielten religiöse Bezüge eine Rolle im Werk von Gerresheim, der vor Jahrzehnten in den weltlichen Zweig des Franziskanerordens eintrat.
Im niederrheinischen Wallfahrtsort Kevelaer finden sich mehr als 50 Plastiken von ihm.

"Was das Leben, was der Tod und was Erfolg ist, weiß ich nicht", sagte der Bildhauer der Kölner Kirchenzeitung. Den Tod betrachte er als Bruder. Doch mit gefalteten Händen wolle er nicht beerdigt werden: "Meine Arme sollen neben dem Körper liegen. Ich will doch in einem anderen Leben weiter arbeiten können", so Gerresheim.

Sonderausstellung in Düsseldorf

Zum 85. Geburtstag des Künstlers zeigt das Stadtmuseum Düsseldorf eine Sonderausstellung. "Bert Gerresheim.Geschichten" läuft vom 9. Oktober 2020 bis zum 3. Januar 2021 und präsentiert Kunstwerke von 1950 bis 2020. Die Objekte stammen laut Stadt Düsseldorf aus dem privaten Atelierhaus des Künstlers und umfassen neben Bronzegüssen und Zeichnungen auch Werkzeug und Mobiliar.

(KNA)

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