Bald kein Unterricht mehr an einem Teil der katholischen Schulen Hamburgs?
Schüler im Unterricht

13.02.2018

Politik will vom Erzbistum ergebnisoffene Gespräche über Schulen "Vernünftige Lösung" finden

Die Zukunft der katholischen Schulen im Erzbistum Hamburg beschäft weiter die Politik. SPD und Grüne forderten eine "echte Chance" für die Schulen und die sich gründende Genossenschaft.

Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen in der Hamburger Bürgerschaft haben das Erzbistum Hamburg aufgefordert, "ergebnisoffene Gespräche" zum Erhalt der katholischen Schulen zu führen. Sie schlugen ein Moratorium vor, damit bis zur Prüfung von Alternativen "keine irreversiblen Fakten geschaffen werden". Es sei im Interesse der Kirche sowie der Eltern und Schüler, eine "vernünftige Lösung" zu finden. Voraussetzung sei, dass das Erzbistum den Schulen und der sich gründenden Genossenschaft "eine echte Chance" gebe.

Die Fraktionen kündigten an, die Gespräche zwischen Kirche und Genossenschaft politisch zu unterstützen. "Es würde uns freuen und die Lage deutlich entspannen, wenn der Genossenschaft eine echte Chance eingeräumt würde", hieß es.

Thema im Schulausschuss der Bürgerschaft

Die vom Erzbistum Hamburg Mitte Januar mit Verweis auf die prekäre Haushaltslage angekündigte Schließung von bis zu 8 seiner 21 Schulen ist am Donnerstag Thema im Schulausschuss der Bürgerschaft. Neben Vertretern der Kirche werden sich den Angaben zufolge Sprecher der Initiative rund um den Hamburger Rechtsanwalt Christian Bernzen vor dem Gremium äußern.

Die private Initiative war Anfang Februar mit dem Vorschlag an die Öffentlichkeit gegangen, eine Genossenschaft zur Übernahme aller 21 katholischen Schulen im Erzbistum Hamburg zu gründen. Sie soll 10.000 Hamburger Bürger umfassen, die je einen 1.000-Euro-Anteil erwerben. Kinder und Jugendliche zahlten zunächst 200 Euro ein; im Alter von 25 Jahren könnten sie die restlichen 800 Euro beisteuern oder aus der Genossenschaft austreten, hieß es. Das Erzbistum bestätigte auf Anfrage, es habe erste Vorgespräche mit der Initiative gegeben. Zu konkreten Inhalten äußerte es sich nicht.

Prominente Unterstützer

Die Hamburger Schulgenossenschaft vermeldet unterdessen prominente Unterstützer. Zuspruch komme unter anderen von Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD). Auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Hapag-Lloydt-AG, Michael Behrendt, sowie der Geschäftsführer des ZEIT-Verlags, Rainer Esser, hätten sich gemeldet. Das Interesse an dem Konzept sei groß. Rund 1.000 Interessenten hätten sich im Internet oder auf Unterschriftenlisten zur Unterstützung bereiterklärt.

(KNA)

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