Nach dem Sturmtief gibt es viel aufzuräumen
Nach dem Sturmtief gibt es viel aufzuräumen

19.01.2018

Nach dem Sturmtief "Friederike" Viele Kirchengebäude betroffen

Noch in der Nacht wurden Hindernisse weggeräumt, manche Schäden zeigten sich erst bei Tageslicht. Das Orkantief "Friederike" hat auch Kirchen stark beschädigt. Die Aufräumarbeiten haben unterdessen vielerorts begonnen.

An der Stadtkirche in Unna brach während des Sturmes eine vier Meter hohe Zinne vom Turmumgang in 45 Metern Höhe ab und schlug durch das Kirchendach, wie der Kirchenkreis Unna mitteilte. Die Stadtkirche Unna und der Vorplatz ist den Angaben zufolge bis auf weiteres gesperrt. Der Gottesdienst am Sonntagmorgen soll im Gemeindehaus stattfinden. Am Freitag ist eine intensivere Prüfung durch Statiker und Denkmalschützer geplant, um den Umfang des Schadens und die nötigen Reparaturarbeiten festzustellen.

Keine Verletzungen 

In Wuppertal fiel nach Angaben der evangelischen Kirche das Kupferblech vom Turmdach der Gemarker Kirche herunter, Teile davon flogen die Straße entlang. Verletzt wurde sowohl in Wuppertal, als auch in Unna niemand.

Das Sturmtief "Friederike" hat in Münster auch zu Schäden an Kirchen geführt. Ein entwurzelter Baum stürtzte auf das Seitendach der St.-Antonius-Kirche in der Innenstadt. Auch im Kreis Borken wütete der Sturm enorm. Die Kreisstadt musste gesperrt werden, die Kirche im Ort hatte einige Schäden davon getragen. Im Dach der St.-Georg-Kirche in Vreden (Kreis Borken) entstand ein Loch.

Nur kleinere Beschädigungen am Kölner Dom

Der Kölner Dom hat das "Friederike" gut überstanden. Die Dombauhütte hatte die Kathedrale während des Sturms beobachtet und nur kleinere Beschädigungen vor allem an den Gerüstplanen festgestellt, sagte Sprecher Matthias Deml nach den größten Sturmspitzen.

Ab Windstärke neun werden in Absprache mit der Stadt Köln die Bereiche um die Domtürme abgesperrt. Beim Sturmtief "Ira" 1984 war eine fast 3,5 Meter hohe Fiale vom Nordturm abgestürzt. Beim Sturm "Jeanette" 2002 fiel ein Fial-Stück vom Nordturm auf die Domplatte herab. Auch damals waren die Bereiche um die Domtürme vorsichtshalber gesperrt.

(KNA, epd)

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