28.11.2017

Liedermacher Zuckowski über seine "Weihnachtsbäckerei" Ersetzt nicht "Stille Nacht"

Der für seine Kinderlieder bekannte Rolf Zuckowski bedauert, dass sein Hit "In der Weihnachtsbäckerei" inzwischen in vielen Familien musikalisch die Weihnachtstage bestimme. Denn mit Heiligabend habe dieses Lied überhaupt nichts zu tun.

"Wenn mir jemand schreibt, er könne sich den Heiligabend ohne dieses Lied nicht mehr vorstellen, macht mich das traurig", sagte Zuckowski im Interview des Bamberger Familien-Blogs "Mama und die Matschhose". Dass die "Weihnachtsbäckerei" für viele die Bedeutung von "Stille Nacht" bekommen habe, dagegen sei er als Texter und Komponist machtlos.

Vor 30 Jahren, im Dezember 1987, hatte der ohrwurmtaugliche Song in der ZDF-Show "Wetten, dass..?" seine öffentliche Premiere. Nach den Worten von Zuckowski hat der Urheber Lieder, die einen gewissen Erfolg erreichen, nicht mehr im Griff. "Das ist das große Glück unseres Berufs, aber es birgt auch eine große Verantwortung, denn man legt den Menschen, auch Kindern, ja Worte und Gedanken in den Kopf." Darüber müsse man sich beim Schreiben, spätestens bei der Veröffentlichung schon bewusst sein. Der Begriff "Weihnachtsbäckerei" bekomme in Verbindung mit dem "etwas mozartesken Melodieauftakt" diese Kraft.

Christliche Botschaft wichtig

In seinen Liedern sei ihm die christliche Botschaft durchaus sehr wichtig, sagte der Musiker weiter. Er greife Worte auf, die aus der Bibel bekannt seien, auch aus Gottesdiensten, vermeide aber Frömmelei. In seinem Lied "Mitten in der Nacht" etwa werde die Botschaft von der Geburt Jesu, der das Licht in die Welt bringe, sehr deutlich, auch wenn die Begriffe "Gott" und "Jesus" gar nicht vorkämen.

Zu seinen Backkünsten befragt, sagte der 70-Jährige, er betrete die Küche vor allem zum Probieren. "Meine Frau kann besonders gut backen und kochen und ist froh, dass ich ihr dieses Feld komplett überlasse." Über Spiegeleier sei er nicht hinauskommen. Dafür aber sei er ein Mensch, der gerne die Küche aufräume, so Zuckowski.

(KNA)

Die neue App von DOMRADIO.DE

Im Video: Täglicher Gottesdienst

Sehen Sie hier den täglichen Gottesdienst aus dem Kölner Dom. An Werktagen ab 9 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 12 Uhr in der Mediathek.

Tageskalender

Radioprogramm

 26.02.2021
06:30 - 10:00 Uhr

DOMRADIO - Der Morgen

  • Heute ist Purim - im Corona-Modus
  • Bischof Overbeck gedenkt Opfern von Covid-19
  • Wenn der Priester kellnert
  • "Der Kirchenaustritt ist nicht das Problem" - ein Statement
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

  • Tagung: Was macht die priesterliche Identität aus?
  • Rückblick DBK-Vollversammlung
  • Sex in der Bibel: "Buch der Bücher" alles andere als prüde
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

  • Tagung: Was macht die priesterliche Identität aus?
  • Rückblick DBK-Vollversammlung
  • Sex in der Bibel: "Buch der Bücher" alles andere als prüde
15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Nachmittag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Nachmittag

19:00 - 22:00 Uhr

DOMRADIO Der Abend

  • Bischof Overbeck gedenkt Opfern von Covid-19
  • "Der Kirchenaustritt ist nicht das Problem" - ein Statement
  • Sex in der Bibel: "Buch der Bücher" alles andere als prüde
22:00 - 22:30 Uhr

DOMRADIO Nachtgebet

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Himmelklar Podcast

Weihbischof Puff: täglicher Impuls und Fürbitten

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag neu.

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…

Die ganze Bibel im Ohr! Jetzt spenden!