Aussenflügel und Mittelstück des Gothaer Tafelaltars sind im Herzoglichen Museum in Gotha zu sehen
Aussenflügel und Mittelstück des Gothaer Tafelaltars sind im Herzoglichen Museum in Gotha zu sehen

30.07.2017

Restaurierter Gothaer Tafelaltar wieder zu sehen "Ein monumentales Bilderbuch der Reformationszeit"

Eineinhalb Jahre wurde er restauriert, um nach Amerika resien zu dürfen: Der bekannte Gothaer Tafelaltar. Er gilt als Meisterwerk der Reformationszeit. Nachdem er in Amerika ausgestellt war, ist er nun zurück in Deutschland.

Nach aufwendiger Restaurierung ist der Gothaer Tafelaltar erstmals wieder in Deutschland zu sehen. Seit Samstag präsentiert die Stiftung Schloss Friedenstein in Gotha das um 1540 in Württemberg entstandene "monumentale Bilderbuch der Reformationszeit" in ihrer Jahresausstellung. Bis zum 5. November kann das Kunstwerk in der Säulenhalle des Herzoglichen Museums besichtigt werden.

Anschließend wird der Altar eine Zeit lang in der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen sein, um dann in Gotha wieder seinen angestammten Platz im Herzoglichen Museum einzunehmen.

Großes Kunstwerk

Der Gothaer Tafelaltar gilt mit seinen 162 Bildtafeln als bildreichstes Kunstwerk der Reformationszeit. Er enthält unzählige fein gearbeitete Figuren und dekorative Kartuschen mit Bibeltexten in deutscher Sprache. Sie folgen der Bibelübersetzung Martin Luthers von 1522. Das Kunstwerk, auf dem auch Teufelsgestalten in Mönchskutten und Heilige ohne Heiligenschein dargestellt sind, spiegele als einzigartige Bilderbibel die konfessionellen Auseinandersetzungen der Reformationszeit vor 500 Jahren wider, hieß es.

Entstanden ist der Tafelaltar laut Stiftung in der Werkstatt des Künstlers Heinrich Füllmaurer (1500-1548). Wie zuletzt in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg wird das Kunstwerk in Einzelteilen ausgestellt. Dadurch sei die Betrachtung jeder Einzeltafel möglich, teilte die Stiftung mit. Der restaurierte Altar war im vergangenen Jahr im Rahmen des Reformationsjubiläums in den USA ausgestellt worden.

(KNA)

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