"The Problem of God" - Installationsansicht der Ausstellung im K21
Ausstellung "The Problem of God"
Aus dem Video "Looking for Jesus"
Aus dem Video "Looking for Jesus"

24.09.2015

Düsseldorfer Ausstellung mit christlichen Motiven "The Problem of God"

Die Kunstsammlung NRW in Düsseldorf zeigt eine Ausstellung unter dem Titel "The Problem of God". Die Schau beschäftigt sich mit dem Einfluss der christlichen Bildsprache auf die Werke zeitgenössischer internationaler Künstler.

"Die Religion spielt eine sehr große Rolle in der gegenwärtigen Kunst", erklärte die Direktorin der Kunstsammlung NRW, Marion Ackermann, am Donnerstag in Düsseldorf. Kuratorin Isabelle Malz sagte domradio.de, es sei auffällig, dass in den Kunstwerken Themen aus dem Passionszyklus einen Schwerpunkt bildeten. Gerade vor dem Hintergrund von Konflikten, Kriegen und Flüchtlingen werde das Motiv des Leids am leidenden Körper verhandelt. Aber auch gesellschaftspolitische Fragestellungen wie der Prozess der Nächstenliebe oder der Blick auf Menschen am Rande der Gesellschaft werden von Künstlern aus aller Welt umgesetzt. Die Schau wird vom 26. September 2015 bis 24. Januar 2016 im Düsseldorfer K21 gezeigt.

Dass sich Künstler wieder verstärkt mit Religion beschäftigen und Aspekte des Religiösen kritisch reflektieren, habe verschiedene Ursachen. "Einer davon ist, dass in Politik und Medien das Thema Religion derzeit allgegenwärtig ist - und zwar als gesellschaftliches Ereignis", so Malz. Zudem bestimmten die ethischen Werte des Christentums weiterhin die Gesellschaft, Kultur und Geschichte.

Teil eines Kunstprojekts der Bischofskonferenz

Auf 2.000 Quadratmetern Fläche präsentiert die Ausstellung rund 120 Werke von 33 Künstlern. Darunter befinden sich Skulpturen, Fotografien und Videoinstallationen. Sie ist Teil des zum 50-Jahr-Jubiläum des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) gestarteten Kunstprojekts "Freude und Hoffnung, Trauer und Angst", das die Deutsche Bischofskonferenz in diesem Jahr bundesweit an zehn Standorten durchführt. Gesamtkurator Dr. Walter Zahner sagte domradio.de, dass diese Ausstellung "ein wichtiger Baustein" für das Kunstprojekt sei, weil Künstler aus allen Kontinenten sehr verschiedene, hochqualitative Antworten auf das Thema gefunden hätten. 

Der Vorsitzende des Projektbeirats, der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann, hatte bei der Ankündigung des Projekts im vorigen Jahr betont, dass das Konzil einen von Offenheit und gegenseitigem Respekt geprägten Dialog zwischen Kirche, Politik und Gesellschaft initiiert habe. Das Kunstprojekt setze gesellschaftspolitische und kulturelle Akzente und solle Menschen "innerhalb und außerhalb religiöser Orientierung" ansprechen, so der katholische Kunstbischof. Die Schau wolle jedoch besonders das Christentum zur Sprache bringen und nicht allgemeine Werke über Spiritualität zeigen.

(DR, KNA)

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