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16.07.2018

Kolpingwerk fordert mehr Einsatz für benachteiligte Jugendliche Migranten am Arbeitsmarkt

Zum Start des Ausbildungsjahres 2018 fordert das Kolpingwerk Deutschland mehr Engagement für benachteiligte Jugendliche. Eine der wichtigsten Herausforderungen sei es, junge Flüchtlinge an den Arbeitsmarkt heranzuführen.

Laut Kolpingwerk Deutschland stieg die Zahl der Bewerber von Flüchtlingen von 10.253 im Jahr 2016 auf 26.428 im vergangenen Jahr. Doch nur etwa jeder Dritte habe tatsächlich eine Ausbildung beginnen können.

Notwendig sei eine verstärkte Förderung der jungen Migranten etwa durch "psychosoziale Unterstützungsleistungen", so der katholische Sozialverband. Auch gelte es, die Anerkennung von Berufsqualifikationen und Hochschulzeugnissen aus dem Heimatland der Bewerber zu beschleunigen.

Gezielt benachteilitgten Jugendlichen helfen

Mehr Hilfen forderte das Kolpingwerk auch für kleinere Betriebe, die einerseits aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung immer stärker unter Druck größerer Mitbewerber gerieten, andererseits in der Fläche immer noch viele Ausbildungsplätze böten.

Gezielt sollten überdies nach Ansicht des Kolpingwerks benachteiligte Jugendliche in der Ausbildung mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung vertraut gemacht werden. Entsprechende Kenntnisse seien in Zukunft unverzichtbar.

Der Einsatz von Internet und Computer bedrohe schon jetzt viele Hilfstätigkeiten, die bislang von Menschen ohne berufliche Qualifikation ausgeführt würden.

Mehr als 20.000 Bewerber registriert

Laut dem aktuellen Berufsbildungsbericht der Bundesregierung waren im Jahr 2016 rund 2,13 Millionen junge Menschen zwischen 20 und 34 Jahren ohne formalen Berufsabschluss.

Trotz eines leichten Überangebots an Ausbildungsplätzen wurden im vergangenen Jahr 23.713 "unversorgte" Bewerber registriert, ein Anstieg von 15,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das Kolpingwerk gehört laut eigenen Angaben zu den größten freien Trägern in der beruflichen Bildung. 22 Kolping-Bildungsunternehmen unterhalten regional 150 Einrichtungen zur beruflichen Bildung sowie zur Jugend- und Erwachsenenbildung. Jedes Jahr nehmen etwa 19.000 junge Menschen Angebote im Bereich der Berufsvorbereitung und Berufsausbildung wahr.

(KNA)

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