Sternsinger unterwegs
Sternsinger unterwegs

08.01.2019

Sternsinger bringen den Segen ins EU-Parlament "Wir gehören zusammen!"

Sternsinger aus sechs europäischen Ländern haben am Dienstag den Segen ins EU-Parlament nach Brüssel gebracht. Politiker erinnerten sich an ihre eigene Zeit als Sternsinger und freuten sich über die Erhaltung der Tradition.

"Der Segen, den wir heute bringen, ist für alle, die sich aus diesem Parlament heraus für den Schutz von Kindern in Europa und weltweit stark machen", erklärten die Sternsinger aus Deutschland. Außerdem sei der Segen für all diejenigen, die von den Entscheidungen des EU-Parlaments abhingen oder betroffen seien.

Der Vizepräsident des Europaparlaments, Rainer Wieland (CDU), begrüßte die Sternsinger. "Den schönsten Gedanken finde ich, dass diese Aktion nicht nur hilft und eine Tradition fortführt, sondern dass sie als Kinder füreinander da sind", so Wieland. Als er jung gewesen sei, habe er sich für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge engagiert und sei von Haus zu Haus gegangen, um Spenden zu sammeln, erinnerte sich der CDU-Politiker.

Sternsinger-Tradition in Brüssel

Die Sternsinger schrieben ihre Segensformel "Christus mansionem benedicat" ("Christus segne dieses Haus") in der Kurzform samt Jahreszahl "20+C+M+B+19" mit Kreide auf eine Tafel im EU-Parlament. Anschließend brachten sie den Segen auch zu den EU-Abgeordnetenbüros, die sich dafür angemeldet hatten. Der SPD-Abgeordnete Norbert Neuser (SPD) sagte, für ihn gehöre die Tradition der Sternsinger zum Jahresanfang.

Am Morgen hatten die 25 Sternsinger das Büro der EU-Bischofskommission COMECE besucht. Sie kamen aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Rumänien, Italien und Belgien. Deutschland wurde von vier Sternsingern aus der katholischen Kirchengemeinde St. Jakobus in Sögel im Bistum Osnabrück vertreten.

Könige sind seit 1959 jährlich unterwegs

Die deutsche 61. Aktion Dreikönigssingen steht unter dem Jahresmotto "Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit". Dieses Mal soll vor allem auf Kinder mit Behinderung aufmerksam gemacht werden.

In Deutschland hat sich seit 1959 das Sternsingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Bis heute wurden hierzulande rund 1,04 Milliarden Euro für mehr als 73.000 Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gesammelt. Im vergangenen Jahr kamen rund 49 Millionen Euro zusammen.

Träger der deutschen Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Dachverband vieler katholischer Jugendorganisationen.

(KNA)

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