Bündnis wendet sich gegen EU-Mercosur-Handelsabkommen
Bündnis wendet sich gegen EU-Mercosur-Handelsabkommen

29.06.2020

Bündnis wendet sich gegen EU-Mercosur-Handelsabkommen Kritik von zivilgesellschaftlichen Organisationen

​Ein Bündnis aus 60 zivilgesellschaftlichen Organisationen wendet sich gegen das geplante Handelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Zu dem Bündnis gehören auch kirchliche Organisationen.

Bundesregierung und EU-Kommission sollten die Arbeit an dem Vertrag stoppen, forderten die Organisationen in einem am Montag veröffentlichten Aufruf. Kaum ein Abkommen sei so sehr dem Denken und politischen Handeln der Vergangenheit verpflichtet wie das EU-Mercosur-Abkommen, so die Unterzeichner.

Kritik am Handelsabkommen

Konkret kritisieren die Organisationen etwa, dass das Abkommen für eine exportorientierte Agrarpolitik stehe und dem Tierwohl sowie der lokalen Lebensmittelerzeugung schade. Dies verstärke die Zerstörung der Umwelt und führe zu mehr Gentechnik- und Pestizideinsatz sowie zur Gewässerverschmutzung. Auch treibe das Abkommen die Abholzung des Amazonasregenwaldes voran und verschärfe so die Klimakrise. Zudem befürchtet das Bündnis mehr Menschenrechtsverletzungen, etwa durch die Vertreibung von Kleinbauern und Einheimischen oder die Beschneidung von Arbeitnehmerrechten.

Zu den Unterstützern des Aufrufs gehören Organisationen aus den Bereichen Umweltschutz, Landwirtschaft, Menschenrechte, Fairer Handel und Humanitäre Hilfe, darunter etwa die bischöflichen Hilfswerke Adveniat und Misereor sowie weitere kirchliche Organisationen wie Caritas international, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung und Brot für die Welt.

(KNA)

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