Illegale Einwanderung über den Fluss Río Suchiate
Illegale Einwanderung über den Fluss Río Suchiate

21.01.2020

Zusammenstöße zwischen Migranten und Grenzposten in Mexiko Nationalgarde stoppt Tausende Migranten

An der Grenze zwischen Guatemala und Mexiko ist es erneut zu Zusammenstößen von Sicherheitskräften und Migranten aus Mittelamerika gekommen. Mehreren Menschen ist es gelungen durch den Grenzfluss Río Suchiate auf die andere Seite zu gelangen.

Rund 500 Migranten eines Flüchtlingstrecks aus Honduras haben versucht, den Grenzfluss Rio Suchiate zu überqueren, um illegal aus Guatemala nach Mexiko zu gelangen. Dabei kam es laut mexikanischen Medienberichten zu Zusammenstößen. Während die Sicherheitskräfte Tränengas einsetzten, flogen aus Reihen der Migranten Steine. Im Laufe des Tages sei es der Nationalgarde gelungen, rund 400 Migranten festzusetzen und nach Guatemala zurückzubringen, 40 Personen seien freiwillig zurückgekehrt, die übrigen Menschen seien noch verschwunden.

Illegal über den Fluss eingedrungen

Mehr als 3.000 Migranten aus Honduras befinden sich nach Angaben lokaler Medien derzeit in einer neuen Karawane auf dem Weg in die USA. Aus El Salvador soll sich ein weiterer kleiner Treck in Richtung Norden aufgemacht haben. Die mexikanischen Einwanderungsbehörde teilte mit, rund 500 Menschen seien illegal über den Fluss in das Land eingedrungen.

Vor zwei Jahren hatte ein Migrantentreck aus Honduras in Richtung USA weltweite Beachtung gefunden. Die Karawane schaffte es allerdings nur bis in die nordmexikanische Grenzstadt Tijuana. Der Versuch, die amerikanische Grenze zu überrennen, scheiterte. US-Präsident Donald Trump fordert in den USA Milliarden Dollar für den Bau einer Grenzmauer, um illegale Einwanderung in die USA zu verhindern. Inzwischen hat Mexiko rund 6.000 Sicherheitskräfte an die Grenzen des Landes entsandt, um seine eigenen Grenzen besser zu bewachen.

(KNA, dpa)

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