US-Regierung: Ausübung von Religion darf nicht diskriminiert werden
US-Regierung: Ausübung von Religion darf nicht diskriminiert werden

17.01.2020

Trump will Gebet an US-Schulen schützen Gegen Diskriminierung

US-Präsident Donald Trump droht öffentlichen Schulen mit dem Entzug von Bundesgeldern, falls sie Gebete verhindern. Niemand dürfe in der Ausübung seiner Religion diskriminiert werden, hieß es aus dem Weißen Haus.

Am Donnerstag (Ortszeit) empfing der Präsident Schüler christlicher, jüdischer und muslimischer Glaubensgemeinschaften. Sie erklärten nach Angaben von Mitarbeitern des Weißen Hauses, sie seien wegen der Ausübung ihrer Religion an der Schule diskriminiert worden.

Die Religionsfreiheit sei durch den ersten Zusatzartikel der Verfassung geschützt, sagte der Direktor des Rates für Innenpolitik im Weißen Haus, Joe Grogan, dem National Public Radio (NPR).

Missverständnisse über religiöse Rechte und Verbote

Demnach beabsichtigte Trump, durch das Bildungsministerium Briefe zu verschicken, in denen die Schulen daran erinnert werden, dass niemand wegen der Ausübung seiner Religion diskriminiert werden darf. Zudem werde die Regierung ein Beschwerdeverfahren für mutmaßliche Diskriminierungen einrichten.

Das oberste Verfassungsgericht der USA hatte das Schulgebet 1962 mit dem Hinweis verboten, es verstoße gegen den ersten Verfassungszusatz. Davon unabhängig dürfen sich Schüler auf dem Schulgelände privat treffen, um zu beten, solange nicht andere zur Teilnahme genötigt werden.

Mitarbeiter des Weißen Hauses wiesen darauf hin, dass es Missverständnisse darüber gebe, was erlaubt und nicht erlaubt sei, wenn es um religiöse Rechte an öffentlichen Schulen gehe.

(KNA)

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