Kritik an der Untätigkeit bei der atomaren Abrüstung
Kritik an der Untätigkeit bei der atomaren Abrüstung
Generalversammlung der Vereinten Nationen
Generalversammlung der Vereinten Nationen

20.10.2019

Vatikan-Vertreter kritisiert Unwillen zur atomaren Abrüstung "Es ist bedauerlich"

Der Vatikan hat die anhaltende Untätigkeit von Atomwaffen-Staaten bei der Abrüstung kritisiert. Der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof Bernardito Auza, forderte ein Umdenken bei der Modernisierung des atomaren Arsenals.

"Es ist bedauerlich, dass die Abrüstungskonferenz seit Jahren nicht in der Lage ist, sich auf weitere Schritte zur Beseitigung von Atomwaffen zu einigen", sagte Erzbischof Bernardito Auza am Freitag in New York. Auza äußerte sich anlässlich der 74. UN-Generalversammlung.

Die Vereinten Nationen böten genügend Foren, auf denen Maßnahmen nuklearer Abrüstung beraten und verhandelt werden könnten, so der Vatikan-Diplomat laut einem am Samstag verbreiteten Redemanuskript. Dringend forderte er die Staaten mit Atomwaffen auf, etwaige Pläne für eine sogenannte Modernisierung ihres Arsenals zu überdenken.

Erhöhtes Risiko

Wachsende Spannungen im südlichen Asien haben nach Ansicht Auzas das Risiko eines bewaffneten Konflikts benachbarter Atommächte erhöht. Mit mehr Entschlossenheit aber könnten alle Staaten Verhandlungen beginnen, die zu einer Welt führen, in der Atomwaffen kein Element von Sicherheitspolitik mehr seien.

In seiner Ansprache erinnerte der philippinische Erzbischof an eine Aussage von Papst Franziskus, der zufolge "die Androhung, Atomwaffen zu benutzen, wie auch ihr Besitz, nachdrücklich zu verurteilen sind". Diese Waffen seien Teil "einer Mentalität der Angst, die nicht nur die Konfliktparteien bedroht, sondern die gesamte Menschheit", so Franziskus bei einem Symposium über nukleare Abrüstung 2017 im Vatikan.

(KNA)

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