Demo-Banner bei der #unteilbar-Demonstration in Dresden
Demo-Banner bei der #unteilbar-Demonstration in Dresden

24.08.2019

40.000 demonstrieren bei #unteilbar für offene Gesellschaft "Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden"

Für ein Zeichen "gegen den Rechtsruck" gehen am Samstag 40.000 Menschen in Dresden auf die Straße. Sie setzen sich für Weltoffenheit, Demokratie und Frieden ein. Unter den Initiatoren sind auch die katholische und evangelische Kirche. 

Ana-Cara Methmann, eine Sprecherin des Bündnis, sagte laut Mitteilung bei der Abschlusskundgebung, dass die vielen Teilnehmer "ein unmissverständliches Zeichen für Solidarität statt Ausgrenzung gesetzt" hätten.

Vor der Demonstration sagte Sprecher Maximilian Becker: "Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen."

Spaltung in der Gesellschaft

Die Botschaft der Aktion eine Woche vor den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg richtete sich laut Sprecherin Rudaba Badakhshi vor allem an jene, die "soziale Fragen in unserem Staat mit globalen Entwicklungen wie Flucht und Migration in einen Topf" werfen.

Populisten mit "nationalistischem, völkischem Gedankengut" versuchten bestimmte Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufzubringen und die Spaltung in der Gesellschaft zu erreichen, sagte Badakhshi in einem Interview bei heute.de.

Olaf Scholz ebenfalls unter den Teilnehmern

Zu der bundesweiten Demonstration haben den Angaben zufolge mehr als 400 Organisationen und Einzelpersonen aufgerufen. Zum #unteilbar-Bündnis gehören demnach Gewerkschaften und Sozialverbände sowie antirassistische und antifaschistische Gruppen. Auch die beiden großen Kirchen haben laut des Bündnis für die Teilnahme mobilisiert.

Nach der Auftaktkundgebung am Altmarkt zogen die Protestierenden in thematischen Blöcken wie Soziales, Antirassismus, Klima, Kultur und Bildung durch das Zentrum von Dresden. Unter den Teilnehmern war auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD).

(KNA)

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