Ostermarsch: Ein Mann hat sich das Zeichen der Friedensbewegung an seinen Hut gepinnt.
Ostermarsch: Ein Mann hat sich das Zeichen der Friedensbewegung an seinen Hut gepinnt.

20.04.2019

Ostermärsche gegen Aufrüstung und für Verbot von Atomwaffen "Für ein Europa des Friedens"

Militärische Abrüstung und das Verbot von Atomwaffen: Das sind die zentralen Themen der diesjährigen Ostermärsche in Nordrhein-Westfalen. Es werden mehr Teilnehmer als im Vorjahr erwartet.

Unter dem Slogan "Abrüstung statt Aufrüstung – Verbot der Atomwaffen! Für ein Europa des Friedens" treffen sich Friedensaktivisten zum Auftakt am Karfreitag im westfälischen Gronau, wie die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-KV NRW) am Dienstag in Dortmund mitteilte. Die Kundgebungen werden unterstützt von der Ärzteorganisation IPPNW und dem Aktionsbündnis Münsterland.

Angesichts voranschreitender Aufrüstungspläne erwartet die DFG-KV NRW rund 2.800 Teilnehmer bei den landesweiten Ostermärschen. Das seien mehr als im Vorjahr. Bundesweit seien mit 95 Märschen 13 mehr als im vergangenen Jahr angemeldet worden.

Tour durch NRW

Ab Karsamstag bis Ostermontag führe der "Ostermarsch Rhein/Ruhr" durch viele nordrhein-westfälische Regionen. Geplant seien etwa 15 Veranstaltungen. Startpunkt am Samstag vor Ostern ist laut Initiative Duisburg. Weiter gehe es über Essen, Gelsenkirchen, Herne, Bochum bis nach Dortmund. Am Ostersonntag sei ein Fahrradkorso vorgesehen, der sich von Essen aus auf dem Weg nach Bochum mache. Der Ostermarsch ende in der Dortmunder Nordstadt. Im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld gebe es einen Marsch "gegen Rechts".

"Der Streit um die Höhe des Verteidigungshaushalts im Bundeshaushalt 2020 hat gezeigt, dass eine Erhöhung der Militärausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts nur mit Kürzungen in den zivilen Etats zu machen ist", so die Initiatoren. Für Proteste sorge auch die Aufkündigung des INF-Vertrages zwischen den USA und Russland zur Rüstungsbegrenzung.

(KNA)

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