Plakate mit Muhammadu Buhari. Am 16. Februar wird in Nigeria gewählt
Plakate mit Muhammadu Buhari. Im Frühjahr 2019 sollen erneut Präsidentschaftswahlen in Nigeria stattfinden
Teilnehmer einer Wahlkampfveranstaltung kommen mit Plakaten des nigerianischen Präsidentschaftskandidaten Abubakar (r)
Teilnehmer einer Wahlkampfveranstaltung kommen mit Plakaten des nigerianischen Präsidentschaftskandidaten Abubakar (r)

16.02.2019

Bischöfe kritisieren Verschiebung der Wahlen in Nigeria "Sehr enttäuschend"

Am Samstag sollte in Nigeria ein neuer Präsident gewählt werden. Doch dann: In quasi letzter Minute wurden die Wahlen um eine Woche verschoben. Wie geht es jetzt weiter?

In Nigeria haben mehrere katholische Bischöfe die Verschiebung der Präsidentschaftswahl um eine Woche kritisiert. "Sehr enttäuschend" nannte der Bischof von Yola, Stephen Dami Mamza, die Entscheidung der Unabhängigen Nationalen Wahlkommission (INEC) gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Sechs Stunden vor Öffnung der Wahllokale war der Termin überraschend um eine Woche verschoben worden. Aufgrund logistischer Schwierigkeiten sei es nicht möglich, freie, faire und glaubwürdige Wahlen durchzuführen, hieß es.

"Großer Rückschritt"

Nach Einschätzung von Bischof Mamza wäre es besser gewesen, wenn die Wahl zwei bis drei Tage vor dem Termin verschoben worden wäre. "Viele Menschen reisen in ihre Dörfer und nehmen viel auf sich, um wählen zu können." Falls die Verschiebung jedoch zu mehr Fairness und besseren Ergebnissen führt, sei der Schritt wohl unvermeidbar.

"Ich bin unglücklich mit der Entscheidung. Ich sehe keinen Grund dafür", kommentierte der Bischof von Maiduguri, Oliver Dashe Doeme. "Das ist ein großer Rückschritt für unser Land." In Nigeria würden ohnehin schon viele Menschen täglich leiden. Es gebe viel Gewalt und Armut. "Das wird dazu führen, dass die Bevölkerung noch enttäuschter von der Regierung ist."

Nicht das erste Mal 

Nach derzeitigem Stand sollen Präsidentschafts-, Parlaments- und Senatswahlen am 23. Februar stattfinden. Spitzenkandidaten sind Amtsinhaber Muhammadu Buhari vom All Progressives Congress (APC) und Atiku Abubakar von der größten Oppositionspartei, der People's Democratic Party (PDP). Neuer Termin für die Wahl der Landesparlamente und Gouverneure ist der 9. März. Insgesamt sind mehr als 84 Millionen Wähler registriert, so viele wie nie zuvor in Nigeria.

In dem Land werden Wahlen mehrfach in letzter Minute verschoben. Vor vier Jahren wurde der Termin um sechs Wochen nach hinten verlegt. 2011 sagte der damalige INEC-Vorsitzende, Attahiru Jega, die Wahlen ebenfalls kurzfristig ab.

(KNA)

Mit Schwester Katharina durch die Fastenzeit

Schwester Katharina Hartleib aus Olpe begleitet Sie mit sprituellen Impulsen durch die Fastenzeit.

Im Video: Täglicher Gottesdienst

Sehen Sie hier den täglichen Gottesdienst aus dem Kölner Dom. An Werktagen ab 9 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 12 Uhr in der Mediathek.

Team der Woche

Sie sind ein tolles Team? Sie tun etwas für andere Menschen? Dann werden Sie unser Team der Woche!

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag neu.

DOMRADIO.DE auch auf Alexa

Gottesdienste, Nachrichten und das Evangelium – jetzt täglich auch auf Ihrem Echo und Echo Show!

Der gute Draht nach oben!

Tageskalender

Radioprogramm

  • Tageskalender
  • 19.03.
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

19:00 - 22:00 Uhr

DOMRADIO Der Abend

22:00 - 22:30 Uhr

DOMRADIO Nachtgebet

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…

Weihbischof Schwaderlapp beantwortet Glaubensfragen

Der tägliche Impuls von Weihbischof Puff