Demonstrationen und Gegendemonstrationen zu Holocaustleugnerin
Demonstrationen und Gegendemonstrationen zu Holocaustleugnerin
Die wegen Volksverhetzung inhaftierte Ursula Haverbeck
Die wegen Volksverhetzung inhaftierte Ursula Haverbeck
Bielefeld: Gegendemonstranten demonstrieren gegen den Aufmarsch der Rechtsextremisten
Bielefeld: Gegendemonstranten demonstrieren gegen den Aufmarsch der Rechtsextremisten

10.11.2018

Mehrere tausend Menschen protestieren gegen Neonazi-Aufmarsch Demo und Gegendemo

Mehrere tausend Menschen haben am Samstag in Bielefeld weitgehend friedlich gegen eine Demonstration der Partei "Die Rechte" demonstriert. Anlass der rechten Demo war der 90. Geburtstag der inhaftierten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck.

Nach Angaben der Polizei nahmen an der Demonstration der Rechtsextremisten zum 90. Geburtstag der verurteilten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck 400 Männer und Frauen teil. Deren Veranstalter hatten mit 500 Teilnehmern gerechnet.

Zu den Gegendemonstrationen hatten sich nach Angaben der Polizei rund 6.000 Menschen versammelt. Nach Angaben der Veranstalter, des Bielefelder Bündnisses gegen rechts, waren es 10.000 Teilnehmer. Sie zählten bei der Demonstration der Partei "Die Rechte" 300 Teilnehmer.

Schlaghandschule und Pfeffersprays sichergestellt

Vor Beginn der Demonstration der Partei "Die Rechte", mussten sich deren Teilnehmer von der Polizei durchsuchen lassen. Dabei stellte sie Schlaghandschule und Pfeffersprays sicher. In einer Zwischenbilanz äußerte sich die Polizei zufrieden. Es habe sechs Platzverweise gegeben. Zwei Personen seien in Gewahrsam genommen worden und neun Strafanzeigen angefertigt worden. Zudem löste die Polizei eine Sitzblockade auf.

Die Rechtsextremisten waren vom Bielefelder Hauptbahnhof durch die Innenstand bis zum Bielefelder Landgericht gezogen. An der Route hatten sich an vielen Stellen Gegendemonstranten versammelt, die lautstark ihren Protest gegen die Rechtsextremen äußerten. Es gab mehrere Mahnwachen, etwa vor der ehemaligen Synagoge und an den Stadtwerken.

Inhaftiert wegen Volksverhetzung

Haverbeck war im Mai in ihrem Wohnort im ostwestfälischen Vlotho festgenommen worden. Seitdem verbüßt sie in Bielefeld-Brackwede eine zweijährige Haftstrafe wegen Volksverhetzung, die vom Landgericht Verden verhängt wurde. Eine weitere Freiheitsstrafe durch das Detmolder Landgericht über 14 Monate wurde inzwischen rechtskräftig.

Haverbeck hatte unter anderem bestritten, dass das Konzentrationslager Auschwitz ein Vernichtungslager war. Für die rechtsextreme Partei "Die Rechte" sollte sie als Spitzenkandidatin für die Europawahl 2019 kandieren.

(epd)

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