Rentnerpaar
Bundestag beschließt neues Rentenpaket
Maria Flachsbarth, KDFB-Präsidentin
Maria Flachsbarth, KDFB-Präsidentin

08.11.2018

Katholischer Frauenbund begrüßt Rentenpaket "Wichtiger Schritt zu mehr Rentengerechtigkeit"

Ein großes "Hurra" auf die Rente? Der Katholische Deutsche Frauenbund hat das vom Bundestag beschlossene Rentenpaket begrüßt. Insbesondere die Ausweitung der Mütterrente sei "ein wichtiger Schritt zu mehr Rentengerechtigkeit".

Das sagte die Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), Maria Flachsbarth, am Donnerstag in Köln.

Das zuvor beschlossene Rentenpaket soll zum 1. Januar 2019 in Kraft treten. Die Reformen sehen vor, das Rentenniveau bis 2025 bei mindestens 48 Prozent und den Beitragssatz bei höchstens 20 Prozent festzuschreiben. Außerdem soll es Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente, für Geringverdiener sowie bei der Mütterrente geben. Erziehungsleistungen für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, werden künftig mit zweieinhalb Entgeltpunkten anerkannt.

Entscheidende Weichenstellung

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles sprach von einer "sehr entscheidenden Weichenstellung". Es werde damit sichergestellt, dass derjenige, "der sein ganzes Leben arbeitet, eine gute Rente verdient". Sie sei ein "Lohn für ein Leben voller Arbeit".

Für Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ist das Rentenpaket ein erster großer Schritt. Weitere würden folgen, die die Renten auch nach 2025 sicherstellten, versprach er. Der Unions-Abgeordnete Hermann Gröhe (CDU) erklärte, die Reformen sicherten ein gutes Stück Solidarität.

Kritik von der Opposition

Die Opposition kritisierte die Reformen. Der FDP-Abgeordnete Johannes Vogel sagte, dass die Reformen zu kurz griffen. Zudem würde die Rentenformel zulasten der Jüngeren manipuliert. Der Linken-Abgeordnete Matthias W. Birkwald betonte, mit den Reformen würde nur der Sinkflug des Rentenniveaus gestoppt. Er plädierte für ein höheres Rentenniveau von 53 Prozent. Zudem sprach er sich dafür aus, die Mütterrente aus Steuermitteln zu finanzieren.

Auch der Grünen-Abgeordnete Markus Kurth kritisierte, dass die Reformen keine langfristige Finanzierung der Rente darstellten. Der AfD-Abgeordnete Jürgen Pohl sprach von einer Benachteiligung der Rentner in Ostdeutschland.

(KNA)

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