Muslime im Gebet
Muslime im Gebet

05.10.2017

Zeitung: Bund reduziert Förderung für Ditib um 80 Prozent Weniger Fördermittel

Die Bundesregierung stellt einem Zeitungsbericht zufolge für die Türkisch-Islamische Union Ditib erneut Fördermittel für Projekte des Verbands mit Sitz in Köln bereit. Allerdings werden die Mittel offenbar deutlich reduziert.

Dabei belaufen sich die Zusagen für das kommende Jahr nur noch auf eine Gesamtsumme von 297.500 Euro, berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag) unter Berufung auf die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen.

Wie aus der Auflistung des Ministeriums hervorgehe, sei dies etwa ein Fünftel der 2017 und weniger als ein Zehntel der 2016 gezahlten Mittel, hieß es.

Auch andere Zuwendungen werden reduziert

Für dieses Jahr weist das Ministerium dem Zeitungsbericht zufolge Zahlungen von 1,47 Millionen Euro an die Ditib-Zentrale sowie Ditib-Teilverbände aus. Der Schwerpunkt der Projektförderung lag wie schon im Vorjahr auf der Flüchtlingshilfe. 2016 habe der Bund 3,27 Millionen Euro an die Ditib gezahlt, hieß es.

Ein anderes Mitglied im Dachverband Koordinationsrat der Muslime, der Zentralrat der Muslime, steht offenbar für 2018 mit gut 100.000 Euro auf der Empfängerliste. Im Vorjahr hatte der Verband dem Bericht zufolge mehr als eine Million Euro erhalten, 2016 waren es knapp 880.000 Euro.

Beck: Kooperationen auf Prüfstand stellen

Der scheidende religionspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, verlangte erneut, die Kooperation mit Verbänden wie der Ditib, dem Zentralrat der Muslime oder Milli Görüs generell auf den Prüfstand zu stellen, da diese "aus dem Ausland gesteuert" würden, sagte Beck der Zeitung.

Er monierte das Fehlen einer Strategie für den Umgang mit den Verbänden und verlangte einen Neuanfang, auch im Hinblick auf die "Deutsche Islamkonferenz". Für die umfassende Information von Politik und Öffentlichkeit über die verschiedenen islamischen Akteure in Deutschland solle ein eigenes wissenschaftliches Institut gegründet werden.

Die Ditib steht wegen ihrer Nähe zur türkischen Regierung in der Kritik. Im vergangenen Jahr wurden Vorwürfe bekannt, wonach Ditib-Imame Landsleute bespitzelt haben sollen.

(epd)

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