Seit 12 Jahren Bundeskanzlerin: Angela Merkel
Seit 12 Jahren Bundeskanzlerin: Angela Merkel
Martin Schulz galt als Hoffnungsträger der SPD
Martin Schulz galt als Hoffnungsträger der SPD

24.09.2017

Bundestagswahl 2017: Erste Hochrechnungen CDU liegt vorn, AfD auf Platz drei

Ersten Hochrechnungen zufolge gewinnt die CDU die Bundestagswahl 2017. Drittstärkste Kraft wird die AfD: Jeder achte Wahlberechtigte hat ihr eine Stimme gegeben. Die SPD hat indes einer möglichen großen Koalition eine Absage erteilt.

Die Union mit Kanzlerin Angela Merkel hat die Bundestagswahl trotz deutlicher Verluste gewonnen. Die SPD stürzt nach den ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF von 18.12 Uhr auf ein historisches Tief ab. Die AfD zieht mit einem klar zweistelligen Ergebnis als dritte Kraft ins Parlament ein, gefolgt von FDP, Grünen und Linken.


CDU/CSU lagen nach den Hochrechnungen bei 32,7 bis 33,3 Prozent (2013: 41,5), die SPD bei 20,2 bis 20,8 Prozent (25,7).

Die AfD kam auf 13,2 bis 13,4 Prozent (4,7), die FDP auf 10,1 bis 10,5 (4,8), die Linke auf 8,9 (8,6) und die Grünen auf 9,2 bis 9,4 Prozent (8,4). 

Das Ende der GroKo

Die SPD-Spitze hat sich nach dem historischen Absturz bei der Bundestagswahl dafür ausgesprochen, in die Opposition zu gehen. Das erfuhren die Deutsche Presse-Agentur und "Focus" nach einer Telefonschalte unter Leitung des SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz. Einzige mögliche Konstellation für eine Regierung mit der CDU scheint derzeit die so genannte Jamaica-Koalition zu sein: das Bündnis aus CDU/CSU, FDP und den Grünen. Bisher hat es eine derartige Konstellation in Deutschland noch nicht gegeben.


Grüne und FDP sind gesprächsbereit, was eine mögliche Koalition mit der Union angeht. Einen Automatismus für ein Jamaika-Bündnis gebe es aber nicht. FDP-Vize Wolfgang Kubicki in der ARD: "Man kann uns nicht in eine Koalition hineinzwingen." Dies gelte ungeachtet der Tatsache, dass die SPD eine Fortsetzung der großen Koalition ablehne

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter erklärt, seine Partei werde "sehr ernsthafte Gespräche" mit den anderen demokratischen Parteien führen. Das gute Abschneiden der AfD sei "bitter für alle Bürger". 

AfD zeigt sich kampfeslustig

Mit der AfD zieht damit erstmals seit 1949 wieder eine Partei rechts von der Union ins Parlament ein. "Wir werden das Land verändern", kündigte AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland an.

AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland wertete das gute Wahlergebnis seiner Partei als Kampfansage an die künftige Bundesregierung. "Sie kann sich warm anziehen. Wir werden sie jagen", sagte er. Und: "Wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen."


Gut 61,5 Millionen Wahlberechtigte konnten bis 18 Uhr ihre Stimme abgeben und einen neuen Bundestag wählen. Die Wahlbeteiligung soll bei 77 Prozent liegen.

(dpa, dr)

Nachrichten-Video

Zum Video:
Montag, 16.10.2017

Video, Montag, 16.10.2017:Christliche Nachrichten

Jetzt im Radioprogramm

20:00 - 22:00 Uhr 
Beratung

Unerfüllter Kinderwunsch

Tageskalender

Radioprogramm

  • Tageskalender
  • 19.10.
06:00 - 06:30 Uhr

Laudes

06:30 - 10:00 Uhr

Der Morgen

  • Ministerpräsident in Sachsen: Katholisches Büro zum Rücktritt
  • 50 Jahre Justitia et Pax
  • "Wie kann man den Papst nicht lieben?": Dan Brown über Religion
10:00 - 12:00 Uhr

Beratung

10:00 - 12:00 Uhr

Beratung

12:00 - 18:00 Uhr

Der Tag

  • Propst Giele zu Ministerpräsident Tillichs Rücktritt
  • Herbstfest für Obdachlose in Köln
  • Ablassbrief von Martin Luther gefunden
  • Insekten- und Vogelsterben in Deutschland
12:00 - 18:00 Uhr

Der Tag

  • Propst Giele zu Ministerpräsident Tillichs Rücktritt
  • Herbstfest für Obdachlose in Köln
  • Ablassbrief von Martin Luther gefunden
  • Insekten- und Vogelsterben in Deutschland
18:00 - 20:00 Uhr

Kompakt

20:00 - 22:00 Uhr

Beratung

22:00 - 22:30 Uhr

Komplet

22:30 - 24:00 Uhr

Kompakt

00:00 - 06:00 Uhr

Nachtportal

02:00 - 03:00 Uhr

Kopfhörer

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Komplet – Das Nachtgebet mit Weihbischof Ansgar