Unterzeichner des Abkommens: Bischof Franz-Josef Overbeck
Bischof Franz-Josef Overbeck
Armin Laschet
Nordrhein-Westfalens CDU-Vorsitzender Armin Laschet

28.06.2016

Sozialbischof übt Kritik nach Brexit-Referendum Trend zur Vereinfachung

Nach dem "Brexit" hat der katholische Sozialbischof Franz-Josef Overbeck einen Trend zur Vereinfachung kritisiert. Angesichts der Globalisierung suchten die Menschen nach Identität und Sicherheit, sagte der Ruhrbischof.

Damit sei eine "Zeit für die größten Vereinfacher" gekommen, so Overbeck mit Hinweis auf die Afd und den US- Präsidentschaftskandidaten Donald Trump.Viele Vereinigungsprozesse würde nur von ihrer negativen Seite beurteilt, bemängelte der Bischof. Es sei ein großes Problem, dass in Großbritannien und in ganz Europa Persönlichkeiten fehlten, die hinter der Idee der EU stehen und deren positive Aspekte vertreten."Es braucht einfach gewisse Gesichter", so Overbeck.

Einseitige negative Sicht auch bei TTIP

So gibt es nach den Worten des Bischofs auch beim angestrebten transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP eine einseitige negative Sicht. Zwar seien die Bedenken aus Europa aus nationalstaatlicher Perspektive nachvollziehbar. Aber zu wenig würden die positiven Aspekte hervorgehoben.

CDU-Politiker Laschet skeptisch gegenüber Volksentscheide

Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet bekundete Skepsis gegenüber Plebisziten und bezeichnete sich als leidenschaftlichen Anhänger der repräsentativen Demokratie. Bei Referenden drohe die Gefahr, dass Abstimmungen in einer aufgeheizten Stimmung erfolgten. Erst nach ihrer Befragung würden sich die Briten nun über die Folgen eines Ausstiegs aus der EU bewusst, etwa dass künftig Zölle auf Produkte erhoben werden.

Laschet zeigte sich besorgt, dass das Denken über die nationalen Grenzen hinweg "derzeit auf der Kippe steht". Kritik an der EU sei zwar berechtigt. Aber deshalb dürfe nicht das Ganze infrage gestellt werden.

Einwände gegen die Bürokratie wies der Politiker zurück. Dabei gehe es um gemeinsame Sozial-, Qualitäts- und Umweltstandards. So diene die Begrenzung der Watt-Zahl von Staubsaugern dem Ziel, den klimabelastenden CO2-Ausstoß zu reduzieren. Laschet und Overbeck äußerten sich bei einer Podiumsdiskussion in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg".

(KNA)

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