Dorothee Sölle beim Kirchentag in Rostock
Dorothee Sölle beim Kirchentag in Rostock

31.05.2016

Köln benennt Platz nach Theologin Dorothee Sölle Evangelische Identifikationsfigur

Die Stadt Köln widmet der evangelischen Theologin Dorothee Sölle (1929-2003) einen Platz. Bezirksbürgermeister Andreas Hupke (Grüne) nimmt am Samstag um 16.00 Uhr die feierliche Benennung des Platzes vor der Christuskirche vor.

Das teilte die Stadt Köln am Dienstag mit. Die Bezirksvertretung Innenstadt hatte die Umbenennung des Ortes zwischen Herwarth- und Werderstraße in "Dorothee-Sölle-Platz" beschlossen.

Die Theologin, Lyrikerin und Friedensaktivistin sei für die Geschichte der evangelischen Kirche in ihrer Geburtsstadt Köln bis heute eine tragende Säule und wichtige Identifikationsfigur, hieß es. Das Politische Nachtgebet, das von 1968 bis 1972 in der ebenfalls in der Innenstadt gelegenen Antoniterkirche stattfand, sei fest mit ihrem Namen verbunden. Die Veranstaltung mit politischen Statements, biblischen Texten, Meditation und gemeinsamen Aktionen habe die Gottesdienstkultur weit über Köln hinaus geprägt, begründete das Presbyterium der Christuskirche seinen Antrag bei der Stadt Köln.

Die Zeremonie gestalten Pfarrer Mathias Bonhoeffer und Pfarrer Christoph Rollbühler von der Evangelischen Gemeinde Köln und dem Bezirk Thomas-Christus-Kirche. Für die Familie spricht der in Köln lebende Sohn Martin Sölle, ältestes von vier Kindern der Theologin. Die Laudatio hält die frühere Lübecker Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter als Weggefährtin von Dorothee Sölle. Anschließend lädt die Evangelische Gemeinde Köln zu einer Begegnung ein.

(KNA)

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