Maria Flachsbarth
Maria Flachsbarth, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes

02.03.2014

Frauenbund-Präsidentin fordert mehr Einsatz für Gerechtigkeit "Frauen werden noch immer benachteiligt"

Beim "Kunigundentag" in Bamberg hat die Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), Maria Flachsbarth, angemahnt, dass Frauen in Deutschland keineswegs gleichberechtigt seien. So sei zum Beispiel gleicher Lohn für gleiche Arbeit keine Selbstverständlichkeit.

Die Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), Maria Flachsbarth, hat mehr Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit gefordert. Beim "Kunigundentag" in Bamberg erinnerte sie am Wochenende daran, dass Frauen in Deutschland immer noch benachteiligt würden. So sei gleicher Lohn für gleiche Arbeit keine Selbstverständlichkeit. Auch die eigenständige Alterssicherung von Frauen sei noch nicht endgültig gelöst. Als einen Schritt in die richtige Richtung bewertete die CDU-Bundestagsabgeordnete jedoch die im Koalitionsvertrag vorgesehene Mütterrente.

Vorurteile gegen Frauen in Führungspositionen

Nach wie vor gebe es auch Vorurteile gegen Frauen in Führungspositionen, kritisierte Flachsbarth. "Viele Frauen sind hoch qualifiziert und gerade weil sie Job und Familie unter einen Hut bringen müssen, Meister im Managen ihres Terminkalenders." Die KDFB-Vorsitzende plädierte dafür, Frauen künftig auch bei Führungspositionen in der Kirche mehr zu berücksichtigten. Zudem sei es ein Anliegen ihres Verbands, dass Frauen auch Diakoninnen werden dürften.

Luxemburger Erzbischof nennt Kunigunde Vorbild

Der aus Luxemburg und damit aus der Heimat Kunigundes angereiste Erzbischof Jean-Claude Hollerich nannte die Heilige ein Vorbild für alle. Als Kaiserin sei sie reichlich mit Macht ausgestattet gewesen, doch habe sie zunächst nach dem Evangelium gehandelt und auch Kirchen gegründet. "Wir müssen zu Kirchengründern werden, in einer Kirche, die in Europa missionarisch wirkt", appellierte der Luxemburger Erzbischof.

Kunigunde hat 1007 mit ihrem Mann Heinrich das Bistum Bamberg gegründet und reichlich mit Stiftungen versehen. Sie starb am 3. März 1033 und wurde 1200 heiliggesprochen.

(KNA)

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