Plakat für den Katholikentag 2018
Plakat für den Katholikentag 2018
Martin Stauch - Geschäftsführer der Katholikentage
Martin Stauch - Geschäftsführer der Katholikentage

20.11.2017

Einladungen zum Katholikentag etwas verspätet Wenn das Papier ausgeht

Wer sich gewundert hat, warum die Einladung zum Katholikentag später kam als erwartet, erfährt nun den ungewöhnlichen Grund: Schuld waren die Landes- und Bundestagswahlen - und mit ihnen die vielen Briefwähler.

Die Land- und Bundestagswahlen haben die Vorbereitung für den Katholikentag 2018 in Münster kurzzeitig aus dem Tritt gebracht. "Wir konnten die Einladungen mit einer Auflage von 300.000 erst einen Monat später verschicken als geplant", sagte Martin Stauch, Geschäftsführer des Katholikentages, der Deutschen Presse-Agentur.

Der Grund: Papier war in Deutschland knapp geworden. "Um unseren Maßstäben gerecht zu werden, brauchten wir 100-prozentiges Recyclingpapier. Das war aber wegen der Millionen Stimmzettel für die Wahlen fast vergriffen."

Sonst voll im Zeitplan

Ansonsten liege die Vorbereitung für das größte Laientreffen der Katholischen Kirche in Deutschland vom 9. bis 13. Mai 2018 voll im Zeitplan. "Bislang haben wir 500 Freiwillige als Helfer, 1000 haben sich als Interessenten gemeldet. Das ist ein guter Wert. Für den reibungslosen Ablauf sind 2000 Freiwillige nötig", sagte Stauch. Stauch scheidet nach 14 Jahren als Geschäftsführer des Katholikentages aus und wechselt zur Stiftung Bauhaus Dessau. Neuer Geschäftsführer wird ab dem 1. Dezember 2017 Roland Vilsmaier (28).

(dpa)