19.04.2019

Kommentar zur Kar- und Osterzeit An die große Glocke hängen

Die Glocken schweigen. Es herrscht Grabesruhe. Jesus stirbt am Kreuz. Doch nach der Trauerzeit läuten die Glocken wieder. Der Herr ist auferstanden. Das muss man an die große Glocke hängen, findet Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen.

Die Glocken hier im Kölner Dom sind, wie all die anderen Glocken in katholischen Gotteshäusern, verstummt. Direkt nach dem feierlichen Gloria im Gottesdienst am Gründonnerstagabend, wo sich Christen überall auf der Welt an das letzte Abendmahl, das Jesu mit seinen Jüngern feierte, erinnert haben. Jetzt schweigen die Glocken. Sie sind zwar nicht nach Rom geflogen, wie man uns Kindern früher erzählt hat, aber am Karfreitag und Karsamstag herrscht absolute Grabesruhe. Denn der Tod Jesu am Kreuz ist brutal. Festgenagelt und von einer Lanze durchbohrt, haucht er seinen Geist aus. Verstummt mit den Worten: "Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist!" Nicht mal eine Totenglocke erklingt - so trostlos ist diese Nachricht.

Doch schon in der Osternacht läuten die Glocken wieder. Überall volles Festtagsgeläut - auf Teufel komm raus…;-) Denn es gilt eine richtig Frohe Botschaft  zu verkünden: Das Grab Jesu ist leer - der Held Jesu ist erwacht. Er hat den Tod besiegt und lebt. Diese österliche Botschaft sorgt weltweit für große Freude. Diese Frohe Botschaft kann man ruhig an die ganz große Glocke hängen. Denn wenn Jesus von den Toten auferstanden ist, dann dürfen auch wir darauf hoffen, dass unser Leben mit dem Tod nicht zu Ende ist. Dann dürfen wir die berechtigte Hoffnung auf ein ewiges Leben bei Gott haben. Dann ist die Liebe immer stärker als der Tod.

Ihnen allen gute und gesegnete Kartage sowie danach die wunderbaren österlichen Freuden, die die Glocken Ostern 2019 in die weite Welt hinaustragen werden.

Ihr Ingo Brüggenjürgen

DOMRADIO.DE Chefredakteur

(DR)

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