Karneval Verein Kölsche Kippa Köpp
Karneval Verein Kölsche Kippa Köpp

03.03.2019

Zentralrats-Vize würdigt jüdischen Karnevalsverein "Kölsche Kippa Köpp" stellen sich in Synagoge vor

Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Abraham Lehrer, hat den neuen jüdischen Karnevalsverein "Kölsche Kippa Köpp" gewürdigt. Noch ist der Verein klein, aber rund 50 Juden und Nichtjuden haben die Aufnahme beantragt.

Die Gründung des Vereins aus der Karnevalshochburg Köln sei ein wichtiges Zeichen in Richtung einer Normalität - auch wenn dies in Zeiten von Antisemitismus nicht einfach sei, sagte Abraham Lehrer am heutigen Sonntag. Je mehr Anker im Boden seien, je mehr Fundamente es gebe, desto besser sei dies für die Zukunft.

"Wir sind nicht anders"

Einen Tag vor Rosenmontag hatten sich in der Synagogen-Gemeinde Köln die Mitglieder des nach eigenen Angaben bundesweit einzigen jüdischen Karnevalsvereins anderen Karnevalisten vorgestellt. Zudem gab es eine Führung durch die Synagoge. Die in diesem Jahr einzige Veranstaltung des neuen Vereins stand unter dem Motto "Falafel und Kölsch". Die Gruppe hatte sich 2017 gegründet, trat aber erst vor kurzem an die Öffentlichkeit.

"Wir wollen explizit sagen, dass wir nicht anders sind", sagte der Präsident der "Kölsche Kippa Köpp", Aaron Knappstein. Der Verein verstehe sich in der Tradition des "Kleinen Kölner Klubs", der in den 1920er Jahren gegründet und von jüdischen Mitgliedern geprägt wurde.

Älteste jüdische Gemeinde nördlich der Alpen

Bisher habe der Verein 14 Mitglieder - es lägen aber rund 50 Aufnahmeanträge vor, auch von Nichtjuden. Ohne Vielfalt innerhalb der Vereine wäre der Karneval wohl langweilig, betonte der Präsident. "Wir sind mittendrin."

Der Ort der ersten offiziellen Veranstaltung des Vereins, die Kölner Synagogen-Gemeinde, ist nach eigenen Angaben die älteste Jüdische Gemeinde nördlich der Alpen. Neu gegründet nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, ist sie eine orthodox geführte Einheitsgemeinde. Sie ist derzeit eine der größeren bundesweit. Abraham Lehrer ist im Vorstand.

(KNA)

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