01.05.2017

Aussendung des Altenberger Lichtes "Arsch huh un Zäng ussenander!"

Eine Öllampe, eine Isomatte und eine Portion Müdigkeit gehören zur Aussendungsfeier des Altenberger Lichtes am 1. Mai dazu. Seit 1950 feiert die katholische Jugend hier.

Schnell sind die Sitzplätze auf den Bänken des Altenberger Doms belegt. Einige der über 2000 Jugendlichen sind froh, wenigstens noch einen Platz für ihre Isomatte auf dem Fußboden zu ergattern. Viele haben eine längere Anfahrt hinter sich  - und sind entsprechend müde. Doch in dem blau erleuchteten Kirchenraum werden sie schon vor Beginn des Gottesdienstes durch beschwingte Rhythmen des Jugendchores "CAMBIATA Lindlar" wieder etwas aufgemuntert.

Gute Stimmung trotz Müdigkeit und Regenwetters

Viele junge Menschen haben sich gemeinsam mit ihrer Messdiener- oder Jugendgruppe aufgemacht, das Altenberger Licht auch in diesem Jahr abzuholen und in ihre Gemeinde zu bringen.

Trotz des anhaltenden Regens reisten viele traditionell mit dem Fahrrad an und standen dazu in aller Frühe auf. Andere verbrachten die Nacht nach der Vigilfeier am Abend im frisch sanierten Haus Altenberg oder in Zelten auf der Wiese davor.

Willkommen, Diözesanjugendseelsorger Schwaderlapp!

Tobias Schwaderlapp, der seit März Diözesanjugendseelsorger im Erzbistum Köln ist, wird am Anfang der Feier offiziell von Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki in seinem neuen Amt begrüßt und bekommt dazu eine Urkunde überreicht.

Kardinal Woelki wünscht sich von ihm, für die jungen Menschen im Erzbistum da zu sein und richtet sich zugleich an die Jugendlichen: "Nehmt ihn gut auf, passt auf ihn auf! Nehmt ihn auch in Anspruch, dazu ist er da."

Gäste aus Irland und Polen

Das Evangelium hören die Gottesdienstbesucher auf Deutsch und anschließend auf Polnisch. In diesem Jahr ist zum ersten Mal eine Pilgergruppe aus dem polnischen Krakau zu Gast beim Altenberger Licht im Bergischen Land. In Krakau fand im vergangenen Jahr der 31. Weltjugendtag statt.

Auch Pilger aus Galway in Irland reisen seit vielen Jahren an, um am 1. Mai im Altenberger Dom mitzufeiern.

Für Kardinal Woelki steht eins fest: Das Motto der diesjährigen Feier "Runter vom Sofa - Jesus ist der Herr des Risikos!" und das kölsche Motto "Arsch huh un Zäng ussenander!" aus den 90er-Jahren liegen gar nicht so weit auseinander.

"Nur wer was macht, hat Macht."

In seiner Predigt gibt er den Jugendlichen mit auf den Weg, dass junge Christen bereit sein müssten, "sich auf Jesus einzulassen, sich mit ihm beschäftigen zu wollen und ihn kennenlernen und verstehen lernen zu wollen - und ihm dann auch noch einen Platz in seinem Leben zuzugestehen."

Es gehe darum, als Christ aus Überzeugung aufzustehen. Deshalb ermutigt Kardinal Woelki die jungen Menschen, besonders in diesem Jahr von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. "Das Risiko, um das es in unserem Glauben gehe, umfasse unsere gesamte Existenz. Das Leben selbst stehe auf dem Spiel."

 Engagement in der Kirche

Er glaube an die Jugendlichen und daran, dass sie etwas zu sagen hätten. Deshalb lädt er sie ein, sich auf der Webseite jugend-macht-kirche.de einzubringen und ihm Handlungsempfehlungen für die Jugendsynode der Bischofsvollversammlung 2018 in Rom mitzugeben. Die Initiative jugend-macht-kirche.de wurde vom Erzbistum Köln zu diesem Zweck ins Leben gerufen.

Katharina Geiger
(dr)

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