Welchen Weg nimmt das Judentum in Europa?
Juden sind vielfach antisemitischen Übergriffen ausgesetzt

26.12.2018

Liste mit Antisemiten veröffentlicht Antisemitische Kölner Bank?

Eine Kölner Bank ist unter den Top Ten der antisemitistischen Verbände und Personen 2018. Das geht aus einer Liste des Simon Wiesenthal Centers hervor. Die Nichtregierungsorganisation erstellt jedes Jahr eine solche Auflistung.

Wie jedes Jahr hat das Simon Wiesenthal Center (SWC) auch jetzt wieder hat eine Auflistung der schlimmsten antisemitischen und antiisraelischen Vorfälle des Jahres weltweit veröffentlicht. Auf Platz zehn ist dabei die in Köln ansässige Bank für Sozialwirtschaft (BfS). Das berichtet die Jerusalem Post. 

Demnach hätten einige Verbände bei der Bank ein Konto, die eine antisemitische Kampagne unterstützen, deren Ziel die Vernichtung Israels ist.

Wer belegt die ersten Plätze?

Platz eins geht an den Attentäter von Pittsburgh. Der US-Amerikaner Robert Bowers hatte im Oktober 2018 während des Schabbat‐Gottesdienstes eine Synagoge in Pittsburgh gestürmt. "Alle Juden müssen sterben" schrie er und tötete elf Menschen. Sechs weitere wurden verletzt. Das Simon Wiesenthal Center schätzt Bowers als Neonanzi ein.

Platz zwei geht Louis Farrakhan: Der 85-Jährige Afroamerikaner ist Anführer der "Nation of Islam", einer religiös-politischen Organisation. Im Rahmen dieser Tätigkeit sei Farrakhan mehrfach mit judenfeindlichen Aussagen aufgefallen. "Die jüdische Lobby hat die US‐Regierung im Würgegriff", "Wer waren die Feinde von Jesus? Die Juden!" und "Das Judentum ist eine scheiß Religion" seien einige seiner Tiraden, schreibt die Jüdische Allgemeine.

(DR)

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