Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) legt in der Halle der Erinnerung in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem einen Kranz nieder
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) legt in der Halle der Erinnerung in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem einen Kranz nieder
Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem
Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem

04.10.2018

Kanzlerin warnt in Yad Vashem vor Antisemitismus und Gewalt "Immerwährende Verantwortung Deutschlands"

Bundeskanzlerin Angela Merkel legte an diesem Donnerstag einen Kranz in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem nieder. Sie mahnt, dass Deutschland gegen Hass und Gewalt entgegenzutreten habe.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am heutigen Donnerstag in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem einen Gedenkkranz niedergelegt. Sie erinnerte bei dem Besuch an die Schrecken und Folgen der Novemberpogrome vor fast 80 Jahren für die jüdischen Menschen in Deutschland.

Eintrag ins Gästebuch

In das Gästebuch der israelischen Gedenkstätte schrieb sie von einem beispiellosen Verbrechen des "Zivilisationsbruchs" der Schoah: "Vor fast 80 Jahren, in der Pogromnacht des 9. November schlugen den jüdischen Menschen in Deutschland Hass und Gewalt in ungeahntem Ausmaß entgegen. Was aber dann folgte, waren die beispiellosen Verbrechen des Zivilisationsbruchs der Shoah. Daraus erwächst die immerwährende Verantwortung Deutschlands, an dieses Verbrechen zu erinnern und Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt entgegenzutreten."

Deutsch-israelische Regierungskonsultationen

Anlass für den Besuch in Jerusalem sind die siebten deutsch-israelischen Regierungskonsultationen. Merkel und zahlreiche Kabinettsmitglieder reisten am Mittwoch nach den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Berlin nach Israel.

Begleitet werden die Kanzlerin, Minister und Staatssekretäre bei dem zweitägigen Treffen auch von einer Wirtschaftsdelegation. Merkel hatte bereits früher mit Kabinettsmitgliedern die Gedenkstätte Yad Vashem besucht.

Einzigartige Beziehung

Für die Bundeskanzlerin ist es bereits der siebte Israel-Besuch in ihrem Amt. Deutschland und Israel verbinde eine einzigartige Beziehung, sagt sie in einer Videobotschaft vor ihrer Abreise. Als Erbe aus unserer Geschichte würden wir als Deutsche eine besondere Verantwortung für die Beziehung zu Israel tragen.

(dpa)

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Rund 2.400 Messdienerinnen und Messdiener aus dem Erzbistum Köln besuchen zur diesjährigen Ministrantenwallfahrt Rom. Noch bis 20. Oktober wollen sie unter dem Motto "Felsenfest" ihren Glauben stärken.

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