Zaun in Auschwitz-Birkenau
Zaun in Auschwitz-Birkenau

06.08.2018

Flüchtlinge und Juden wollen gemeinsam nach Auschwitz reisen "Kann Anfang eines friedlichen Zusammenlebens werden"

Junge Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak wollen gemeinsam mit jungen Juden nach Polen reisen. Der Anlass war die Integrationsdebatte, die Motivation: gemeinsam der Opfer des dunklen Kapitels der deutschen Geschichte gedenken.

Junge Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak wollen gemeinsam mit jungen Juden vom 6. bis zum 10. August nach Polen reisen. Auf dem Programm der 25-köpfigen Gruppe aus Thüringen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen stehen Krakau und die KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt der Union progressiver Juden in Deutschland und des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Angekündigt haben sich auch Politiker: die Ministerpräsidenten von Thüringen, Bodo Ramelow (Linke), und Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU), sowie die Bildungsministerin von Schleswig-Holstein, Karin Prien (CDU).

Geschichte Deutschlands näher bringen

"Anlass war die Integrationsdebatte, in der Politiker immer wieder sagten, wenn wir Geflüchtete integrieren wollen, müssen wir ihnen die Geschichte Deutschlands insgesamt und die Geschichte des Nationalsozialismus näher bringen", sagte die Generalsekretärin der Union, Irith Michelsohn, in Bielefeld im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Die Reise biete die Chance, dass sich junge Menschen verschiedener Religionen austauschten. "Dies kann der Anfang eines friedlichen Zusammenlebens in Deutschland werden", meinte Michelsohn. Die umstrittenen Überlegungen, Besuche in KZ-Gedenkstätten verpflichtend zum Beispiel für Schüler zu machen, finde sie gut. "Jeder, der eine solche Gedenkstätte - es muss nicht immer Auschwitz sein - gesehen hat, kann kein Holocaustleugner sein. Authentischer geht es nicht, und es ist nun einmal ein Teil der deutschen Geschichte."

(KNA)

Weltjugendtag in Panama

Panama

"Loss mer singe för doheim"

Die große Loss mer singe Radioparty am 25. Januar ab 18 Uhr nur im DOMRADIO!

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag neu.

Wort des Bischofs - Das Buch

Alle Impulse aus den Jahren 2017/18 jetzt auch als Buch!

DOMRADIO.DE auch auf Alexa

Gottesdienste, Nachrichten und das Evangelium – jetzt täglich auch auf Ihrem Echo und Echo Show!

Mit Willibert in die Heilige Stadt

Im November 2019 ist es soweit: Erkunden Sie das ehrwürdige Rom auf dieser Pilgereise mit dem Rom-Kenner Willibert Pauels, Karnevalsfreunden und DOMRADIO.DE Besuchern auch bekannt als "ne Bergische Jung"!

Der gute Draht nach oben!

Tageskalender

Radioprogramm

  • Tageskalender
  • 19.01.
06:00 - 06:30 Uhr

DOMRADIO Morgenimpuls

06:30 - 11:00 Uhr

DOMRADIO Der Samstag

  • Panama vor dem Weltjugendtag
  • Gebetswoche 2019 : Leitwort Gerechtigkeit
  • Gegen die Absetzung – Lindenstraße Fans demonstrieren
10:15 - 10:20 Uhr

Alle Wetter!

11:00 - 16:00 Uhr

DOMRADIO Der Samstag

  • Nachkriegs-Karneval im Zirkus Williamsbau
  • Zu Gast – Blääck Föös Urgestein Bömmel Lückerath
  • Rückblick – Kardinal und Dreigestirn beim Papst
11:11 - 11:15 Uhr

Wort zum Samstag

11:00 - 16:00 Uhr

DOMRADIO Der Samstag

  • Nachkriegs-Karneval im Zirkus Williamsbau
  • Zu Gast – Blääck Föös Urgestein Bömmel Lückerath
  • Rückblick – Kardinal und Dreigestirn beim Papst
Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…

Empfangsanleitung zum Ausdrucken

Weihbischof Schwaderlapp beantwortet Glaubensfragen

Der tägliche Impuls von Weihbischof Puff

Gemeinsam für das Mehr im Menschen

Berufungspastoral im Erzbistum Köln: Dein Platz in Kirche und Welt.

Das ganze Leben

Hilfsangebote der Kirche im Erzbistum Köln.