EKD befasst sich mit der Judenmission
"Jüdischer Zukunftskongress" im November

12.03.2018

Berlin plant "Jüdischen Zukunftskongress" im kommenden November "Wichtige Impulse verleihen"

Zum 80. Jahrestag der nationalsozialistischen Novemberpogrome von 1938 gibt es am 7. und 8. November in Berlin einen "Jüdischen Zukunftskongress". Das kündigte Staatssekretär Woop am Sonntag an.

Bis zu 300 junge jüdische Erwachsene werden in der Stiftung Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum über die jüdische Kultur in Gegenwart und Zukunft diskutieren, wie Staatssekretär Gerry Woop von der Linke von der Senatskulturverwaltung am Sonntag in Berlin ankündigte. Den Kongress organisiert die Leo Baeck Foundation als Trägerin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks.

Neue Gedenkformate für Jugendliche

Woop sprach bei der Eröffnung der 66. Berliner christlich-jüdischen "Woche der Brüderlichkeit" im Charlottenburger Jüdischen Gemeindehaus. Laut Redemanuskript erklärte er, dass in den Kongress auch benachbarte Einrichtungen wie das Selma Stern Zentrum und das Moses-Mendelssohn-Gymnasium einbezogen werden.

Mit Blick auf die Judenverfolgung plädierte Woop für neue "Gedenkformate, um auch Jugendlichen die Brisanz des Themas zu vermitteln und immer wieder neu zu verdeutlichen". Woop verurteilte, "dass Antisemitismus und Israel-Feindlichkeit in Deutschland wieder lauter und eindringlicher geworden sind".

Die 1.453 im vergangenen Jahr bekannt gewordenen antisemitischen Straftaten belegten "diese entsetzliche Entwicklung". Der Staatssekretär begrüßte die geplante Berufung eines Bundes-Antisemitismus-Beauftragten. Er könne der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern "wichtige Impulse verleihen".

Bundesweite "Woche der Brüderlichkeit"

Die bundesweite "Woche der Brüderlichkeit" hat in diesem Jahr das Motto "Angst überwinden - Brücken bauen". Veranstalter sind die über 80 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Deutschland.

Bis Dezember gibt es dazu in Berlin und Brandenburg rund 150 Vorträge, Konzerte und Ausstellungen. Am Programm beteiligen sich über 300 weitere Institutionen und Einzelpersonen.

Bei der Eröffnung würdigte der Generalvikar des Erzbistums Berlin, Pater Manfred Kollig, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit als wichtige "Brückenbauerin". Bausteine solcher Brücken seien "Bekenntnis zur Schuld, Bewusstsein für bleibende Verantwortung, Bereitschaft zur Versöhnung und Wachsen von Vertrauen".

(KNA)

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