24.04.2016

Auseinandersetzungen in Jerusalem Polizei verweist Juden vom Tempelberg

Auf dem Tempelberg in Jerusalem gilt derzeit ein Gebetverbot: Juden und andere nicht-muslimische Besucher dürfen den Hügel zwar besuchen, dort aber nicht beten. Nicht alle halten sich daran. 

In Jerusalem haben israelische Sicherheitskräfte am Sonntagmorgen mehrere jüdische Besucher des Tempelbergs verwiesen. Sie hatten laut örtlichen Medienberichten versucht, entgegen der geltenden Regeln öffentliche Gebete vorzunehmen.

Ebenfalls am Sonntagmorgen war es zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen palästinensischen Jugendlichen und Juden am Tempelberg gekommen; die Polizei musste die Gruppen Berichten zufolge trennen.

Unruhen während des Pessachfestes

Bereits am Freitag waren mehrere jüdische Tempelbergaktivisten bei dem Versuch festgenommen worden, Ziegen für ein Pessach-Opfer auf den Tempelberg zu schmuggeln. Israels Polizei ist wegen des bis Samstag dauernden jüdischen Pessachfestes in erhöhter Alarmbereitschaft und hat nach eigenen Angaben die Einsatzstärke in der Jerusalemer Altstadt deutlich erhöht. Zu den jüdischen Pessachfeiern und den orthodoxen Osterfeiern werden in Jerusalem Tausende Pilger erwartet.

An Besuchen nationalistischer Israelis auf dem Tempelberg, arabisch "Haram al-Scharif", sowie an jüdischen Forderungen nach Gebetsrechten auf der Stätte hatte sich in der Vergangenheit immer wieder teils gewalttätiger Protest von Palästinensern entzündet. Der Tempelberg ist für Juden, Muslime und Christen eine wichtige heilige Stätte. Bis zur Zerstörung durch die Römer im Jahr 70 befand sich an dieser Stelle der jüdische Tempel, zentrales Heiligtum Israels.

(KNA)

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