25.02.2005

Nachrichtenarchiv 26.02.2005 00:00 Disput um vermeintliche Relativierung des Holocaust beigelegt

Die katholische Kirche und der Zentralrat der Juden in Deutschland haben die Auseinandersetzung um vermeintliche Vergleiche von Abtreibung und Holocaust beigelegt. Nach einer Unterredung mit dem Zentralratsvorsitzenden Spiegel sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann: Man müsse mit dem Begriff Holocaust künftig noch sensibler umgehen. "Holocaust" sei der Inbegriff systematischer Tötung, aber der Begriff sei auch längst aus diesem Kontext heraus. Man müsse daher aufpassen, den Begriff nicht in eine Reihe zu bringen mit Tötungsdelikten, die im einzelnen schlimm sind, die jedoch nicht miteinander in einem Atemzug genant werden dürften. - Lehmann und Spiegel räumten aber ein, keine vollständige Übereinstimmung bei der Interpretation bestimmter Äußerungen katholischer Kirchenvertreter erzieltzu haben. Dabei ging es vor allem um Aussagen von Papst Johannes Paul II. und Joachim Kardinal Meisner. Spiegel äußerte nachdrückliches Verständnis für die hohe Bedeutung, welche die katholische Kirche dem Schutz des ungeborenen Lebens beimißt.

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