Flügelaltar in der Dorfkirche Ponickau (Sachsen) zeigt Marienkrönung mit Gottvater, Christus und Engeln
Flügelaltar in der Dorfkirche Ponickau (Sachsen) zeigt Marienkrönung mit Gottvater, Christus und Engeln

22.08.2019

Was hinter dem Fest Maria Königin steckt Die Krone der Vollendung

Gerade eine Woche ist es her, da feierte die katholische Kirche das Fest "Maria Himmelfahrt". Der Blick in den Kalender verrät, dass auch an diesem Mittwoch Maria wieder im Mittelpunkt steht. Doch was steckt hinter dem Fest "Maria Königin"?

Maria Königin ist ein Marienfest und gebotener Gedenktag im liturgischen Jahr der katholischen Kirche und findet am 22. August 2019 statt.

Verehrung Mariens

Die Geschichte geht auf das Jahr 1954 zurück. Damals hatte Papst Pius XII. ein Marianisches Jahr abgeschlossen. 100 Jahre zuvor wurde das Dogma von der unbefleckten Empfängnis verkündet, das man dann im Jahr 1954 als feierliches Jahr beging. Zum Abschluss dieses Marianischen Jahres wurde schließlich das Fest Maria Königin ins Leben gerufen. Ursprünglich wurde dieses Fest am 31. Mai zum Abschluss des Marienmonats Mai gefeiert. Die Verehrung ist allerdings um einiges älter und geht ins Mittelalter zurück.

Altar und Rosenkranz

Festinhalt ist das uralte Motiv der Marienkrönung, das in der abendländischen christlichen Kunst, besonders auf Altarbildern häufig dargestellt ist und im Rosenkranzgebet als letztes der glorreichen Geheimnisse, "der dich, o Jungfrau im Himmel gekrönt hat", meditiert wird. Der auferstandene und erhöhte Christus, selbst mit einer Königskrone dargestellt, setzt seiner in den Himmel aufgenommenen Mutter die Krone der Vollendung auf.

(DR)

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