Philippiner neuer Ordensleiter der Dominikaner

Ein Asiate an der Spitze

Mit dem Philippiner Gerard Timoner steht erstmals ein Asiate an der Spitze des katholischen Dominikanerordens. Er wurde am Wochenende beim Generalkapitel des Ordens in Vietnam zum 87. Nachfolger des heiligen Dominikus gewählt.

Dominikaner beim Gottesdienst (Archivbild) / © Cristian Gennari (KNA)
Dominikaner beim Gottesdienst (Archivbild) / © Cristian Gennari ( KNA )

Das teilte der Orden auf seiner deutschsprachigen Facebookseite mit. Timoner (51) löst den Franzosen Bruno Cadore (65) ab, dessen neunjährige Amtszeit als weltweiter Ordensmeister der Dominikaner endete.

Timoner war für den Orden unter anderem als Vizekanzler der Universität Santo Tomas in der Hauptstadt Manila sowie als Provinzial der philippinischen Provinz tätig. Zuletzt war er Sozius des Ordensmeisters für Asien/Pazifik. Er wurde am 26. Januar 1968 in Daet auf den Philippinen geboren; 1995 empfing er die Priesterweihe.

Mehr als 5.000 Dominikaner in rund 80 Ländern

Der Dominikanerorden ist nach seinem Gründer benannt, dem heiligen Dominikus von Caleruega (1170-1221) aus Spanien. Der Gründungsauftrag aus dem frühen 13. Jahrhundert lautet, in glaubwürdiger evangelischer Armut den christlichen Glauben gegen die Irrlehren der Zeit zu verkünden. Weltweit leben heute mehr als 5.000 Dominikaner in rund 80 Ländern, davon knapp die Hälfte in Europa.

Dominikaner

Der Dominikanerorden gehört zu den wichtigsten Ordensgemeinschaften der katholischen Kirche. Er ist benannt nach seinem Gründer, dem heiligen Dominikus von Caleruega (1170-1221) aus Spanien. Das Ordenskürzel OP steht für "Orden der Predigerbrüder" und beschreibt den Gründungsauftrag des frühen 13. Jahrhunderts: in glaubwürdiger evangelischer Armut den christlichen Glauben gegen die Irrlehren der Zeit zu verkünden.

Symbolbild Dominikaner / © Anneka (shutterstock)

 

Quelle:
KNA