Bistum im Kongo reagiert auf Ebolaausbruch

Sakramentenspenden gestoppt

Wegen der Ebola-Epidemie im Nordwesten der Demokratischen Republik Kongo hat eine Diözese vorübergehend einige Sakramentenspenden mit Körperkontakt ausgesetzt. Betroffen sind Taufen, Firmungen, Krankensalbung und Mundkommunion.

Chrisamöl zur Taufe / © Rudolf Wichert (KNA)
Chrisamöl zur Taufe / © Rudolf Wichert ( KNA )

Das berichtet die französische Zeitung "La Croix". Der Friedensgruß werde nur mündlich ausgesprochen, nicht mit Händedruck besiegelt.

Kirchliche Anordnung

Die Anordnung stammt laut dem Bericht von Erzbischof-Koadjutor Fridolin Ambongo Besungu von Kinshasa. Sie betreffen die Diözese Mbandaka-Bikoro im besonders betroffenen Nordwesten. Seit Ausbruch der Epidemie Anfang Mai ist die katholische Kirche stark in der Bekämpfung engagiert. Bislang starben 25 Menschen; 54 Fälle sind registriert. Laut dem Bericht waren mehr als 1.100 Personen in Kontakt mit Ebola-Infizierten oder Verstorbenen.


Quelle:
KNA