Flüchtlinge an der griechisch-türkischen Grenze
Flüchtlinge an der griechisch-türkischen Grenze

13.03.2020

Caritas zur Lage der Flüchtlinge in Griechenland Wo bleibt ein europäisches Asylsystem?

Caritas-Chef Peter Neher hat die Lage von Flüchtlingen an der griechisch-türkischen Grenze und auf den ägäischen Inseln als "unerträglich" kritisiert. Rechtsbrüche dürften nicht als Lösung von Asyl- und Migrationsfragen dienen.

Das sagte der Präsident des katholischen Wohlfahrtsverbandes am Freitag anlässlich eines Treffens der EU-Innenminister in Brüssel. Dass Griechenland derzeit keine Asylgesuche an der Außengrenze der EU mehr annehme, "verletzt den Kern des europäischen Flüchtlingsschutzes zutiefst".

Europäisches Asylsystem gefordert

Gemeinsam mit 21 weiteren Hilfsorganisationen fordert die Caritas ein solidarisches und humanitäres europäisches Asylsystem. Schutzsuchende sollten dabei schnell innerhalb von Europa verteilt werden. In einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme hieß es, eine europäische Asylrechtsreform dürfe nicht auf Kosten von Menschen, Menschenrechten und Grenzstaaten umgesetzt werden.

Ein von der Bundesregierung eingebrachtes Konzept für eine Neuausrichtung des europäischen Asylrechts enthalte Ansätze, welche die Caritas unterstütze, zum Beispiel die Abkehr vom Prinzip der Zuständigkeit des Ersteinreisestaates. "Kritisch zu bewerten ist hingegen die Absicht, Vorprüfungen an den Außengrenzen einzuführen", sagte Neher.

Dies könnte zu langen Verfahren und gegebenenfalls zu prekären Situationen an der Grenze führen, da das Konzept für die Dauer der Prüfungen zeitlich begrenzte Inhaftierungen vorsehe.

(KNA)

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