Flüchtlinge in einem Schlauchboot im Mittelmeer (Archivbild)
Flüchtlinge in einem Schlauchboot im Mittelmeer (Archivbild)
Flüchtlinge werden während eines Rettungseinsatzes vor der libyschen Küste geborgen
Flüchtlinge, die auf Booten von Libyen aus nach Italien übersetzen wollten, werden während eines Rettungseinsatzes vor der libyschen Küste geborgen.

09.07.2019

UNHCR fordert mehr Engagement der EU Flüchtlinge in Libyen

Angesichts der Situation der Menschen in den Lagern in Libyen fordert das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mehr Engagement der Regierungen in Europa. Vor allem durch politische Beziehungen zur libyschen Regierung sollen die Umstände verbessert werden.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat mehr Engagement der EU für Flüchtlinge in Libyen gefordert. "Wir fordern die europäischen Regierungen auf, all ihre politischen Beziehungen zur libyschen Regierung zu nutzen, um eine deutliche Verbesserung der Lage für die Menschen in den Lagern zu erreichen", sagte der UNHCR-Repräsentant in Deutschland, Dominik Bartsch, der "Welt".

Alle Menschen freilassen

"Ziel muss eine Freilassung aller Menschen aus den Lagern sein." Das Flüchtlingshilfswerk begrüße einen entsprechenden Vorstoß von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU), Flüchtlinge direkt aus Libyen zu retten.

Auch die SPD befürwortete Müllers Vorstoß. Dessen Forderung nach einer europäischen "Übereinkunft zur Seenotrettung" sei "im Kern gut", sagte Lars Castellucci, migrationspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, nach Angaben der "Welt".

Hilfe durch Seenotrettungsmission

Es sei unstrittig, dass Menschen in Not gerettet werden müssten. Deswegen bedürfe es einer staatlichen Seenotrettungsmission.

"Nach Vorstellungen der SPD kann die EU insgesamt eine solche Initiative starten oder, was derzeit wohl wahrscheinlicher ist, einzelne willige Staaten schließen sich dafür zusammen", so Castellucci.

(KNA)

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