Diese Bilder sind seltener geworden: Flüchtlinge im April 2014 vor Lampedusa
Rettung von Flüchtlingen am 4.10.14 von einem Schlauchboot auf dem Mittelmeer vor Lampedusa

31.03.2019

EU-Flüchtlingskommissar betont Wichtigkeit der Seenotrettung 730.000 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet

Nachdem die Europäische Union die Operation "Sophia" im Mittelmeer eingeschränkt hat, betont der EU-Flüchtlingskommissar, dass die Rettung von Menschenleben auch jetzt noch Priorität für die Mitgliedsstaaten haben muss.

Die Europäische Union hat nach Angaben von Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos seit 2015 zur Rettung von fast 730.000 Flüchtlingen im Mittelmeer beigetragen. "Die Rettung von Menschenleben bleibt für die EU und ihre Mitgliedstaaten ein Muss", erklärte Avramopoulos in einem Schreiben an das EU-Parlament, aus dem die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag) zitieren.

Auch Nichtregierungsorganisationen hätten eine "entscheidende Rolle bei der Rettung von Leben gespielt", heißt es in dem Schreiben weiter. Auf See werde echte humanitäre Hilfe geleistet, die nicht kriminalisiert dürfe.

Der EU-Flüchtlingskommissar forderte aber auch, alle Akteure im Mittelmeerraum müssten dafür sorgen, dass die Hilfe auf See unter Beachtung internationaler Regeln erfolge und nicht das Geschäftsmodell von Schleppern aufrecht erhalte.

Kritik an Einschränkung von Operation "Sophia"

Die EU hatte vor einigen Tagen beschlossen, den Einsatz von Schiffen auf dem Mittelmeer für die Operation "Sophia" gegen Schleuser und Menschenhändler zu beenden. Die Beobachtung des Seeraums soll künftig aus der Luft erfolgen. Damit kann die EU auch keine Flüchtlinge zwischen Libyen und Europa mehr aus Seenot retten.

Kritik an dem Rückzug äußerte unter anderem das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, das neue Maßnahmen zur Rettung von Migranten forderte.

(epd)

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