Polizeieinsätze im Ankerzentrum könnten für traumatisierte Menschen irreversible Folgen haben
Polizeieinsätze im Ankerzentrum könnten für traumatisierte Menschen irreversible Folgen haben

06.06.2018

Verbände: Ankerzentren sind integrationspolitisch verfehlt Große Probleme verankert?

Zu der am Mittwoch beginnenden Innenministerkonferenz haben die Sozialverbände Caritas und Diakonie die Pläne für sogenannte Ankerzentren kritisiert. Die Politik schaffe damit neue große Probleme.

Die längerfristige Unterbringung in großen Aufnahmeeinrichtungen wie in den "Ankerzentren" berge die Gefahr von Rechtsverletzungen, führe zu Konflikten und sozialer Spaltung, erklärten die Verbände in einem Offenen Brief. Bund und Länder wollen sich bei der Innenministerkonferenz in Quedlinburg über die Umsetzung eines Pilotprojektes zu Ankerzentren verständigen.

"Irreversible Folgen möglich"

Die gemeinsame Unterbringung von Menschen, die teilweise psychisch hoch belastet seien, schreckliche Ereignisse zu verarbeiten hätten und sich auf ihre Asylverfahren konzentrieren wollten, sowie Menschen, die in Angst vor ihrer Abschiebung lebten, führe zu erheblichen Problemen. Zudem könne das Erleben von Abschiebungen mit polizeilichen Maßnahmen vor allem für traumatisierte Menschen, vor allem Kinder, irreversible Folgen haben. Caritas und Diakonie lehnten daher die Schaffung solcher Zentren ab.

Der Begriff Ankerzentrum leitet sich aus den Worten "Ankunft", "Entscheidung" und "Rückführung" ab. In Ankerzentren sollen Asylbewerber für die gesamte Dauer ihrer Antragsprüfung untergebracht werden. Union und SPD vereinbarten die Schaffung solcher Zentren im Koalitionsvertrag.

(KNA)

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