04.06.2016

Münsteraner Kirchenvertreter sind entsetzt Nach Brand in Flüchtlingsheim

In der Nacht von Freitag auf Samstag hat es in einer Flüchtlingsunterkunft in Münster gebrannt. Die Staatsanwaltschaft geht von einem "vorsätzlich gelegten" Brand aus. Kirchenvertreter sind entsetzt.

Die Münsteraner Superintendentin Meike Friedrich und Stadtdechant Jörg Hagemann haben sich erschüttert über einen mutmaßlichen Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Hiltrup gezeigt. "Ich bin zornig, dass es wenigen gelingt, das Engagement von vielen ad absurdum zu führen", sagte die Chefin des Evangelischen Kirchenkreises Münster am Samstag. "Das darf nicht das Bild sein, das die Friedensstadt Münster zeigt."

In der Nacht von Freitag auf Samstag bemerkten Anwohner laut Staatsanwaltschaft und Polizei Münster den Brand in der geplanten Flüchtlingsunterkunft. Die Feuerwehr habe die Flammen löschen können, es sei ein Schaden im sechsstelligen Bereich entstanden, hieß es weiter.

Brandstiftung in der Unterkunft

Das Feuer ist Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt zufolge nach ersten Erkenntnissen im Technikraum des Gebäudes ausgebrochen. "Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass unbekannte Täter den Brand im Erdgeschoss der Unterkunft vorsätzlich gelegt haben", erklärte er. Durch ein Fenster an der Rückseite hätten sie sich möglicherweise gewaltsam Zutritt verschafft.

Der Staatsschutz der Polizei in Münster hat den Angaben zufolge die Ermittlungen aufgenommen und prüft einen Zusammenhang zu fremdenfeindlichen Parolen in der unmittelbaren Umgebung sowie zu einer Brandstiftung Ende April. In der Nacht auf Freitag hatten Unbekannte eine Flüchtlingsunterkunft in Hiltrup mit fremdenfeindlichen Parolen beschmiert, am 28. April waren Unbekannte in eine im Bau befindliche Unterkunft eingedrungen und hatten Brandsätze gelegt.

(epd)

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