Abtreibungen in der Diskussion
Diskussion um Abtreibung in Argentinien
Alberto Fernandez nach der gewonnenen Präsidentenwahl
Alberto Fernandez nach der gewonnenen Präsidentenwahl

19.11.2019

Argentiniens Kirche kritisiert Abtreibungspläne von Fernandez Ein Thema spaltet das Land

In Argentinien hat der künftige Staatschef Alberto Fernandez einen baldigen Vorstoß in der Debatte um Schwangerschaftsabbrüche angekündigt - noch bevor er sein Amt offiziell angetreten hat. Von der katholischen Kirche kommt Kritik. 

Fernandez sagte, er werde das Thema so schnell wie möglich in den Kongress einbringen. Der linksgerichtete Politiker wird im Dezember nach seinem klaren Wahlsieg als Nachfolger des konservativen Amtsinhabers Mauricio Macri die Präsidentschaft antreten. "Das ist ein Problem der öffentlichen Gesundheit, das wir lösen müssen", sagte Fernandez.

Kritik gab es von der katholischen Kirche. "Wenn ich mit Alberto sprechen könnte, würde ich ihn fragen, ob es das wert ist, sein Mandat mit einem Thema zu beginnen, dass die Argentinier derart spaltet", sagte der Erzbischof von La Plata, Victor Manuel Fernandez, der Tageszeitung "La Nacion" (Dienstag Onlineausgabe).

Ihm missfalle, dass der Kandidat Fernandez im Wahlkampf erklärt habe, dass dieses Thema, keine Priorität oder Dringlichkeit besitze und es Zeit zur Analyse brauche, so Erzbischof Fernandez weiter. Man solle für die sozialen Rechte streiten und für ein produktiveres und gerechteres Land arbeiten. Doch zum Thema Abtreibung vertrete er seine Meinung, auch wenn er dafür neue Beschimpfungen ernte, sagte Fernandez.

Hauchdünne Mehrheit

Mitte Juni hatte das Abgeordnetenhaus einer Gesetzesinitiative für eine liberale Abtreibungsregelung mit hauchdünner Mehrheit zugestimmt. Der konservative Präsident Mauricio Macri hatte zuvor den Fraktionszwang seines Regierungsbündnisses "Cambiemos" aufgehoben. Anschließend lehnte der Senat den Vorstoß allerdings ab. Gegner und Befürworter hatten zuvor ihre jeweiligen Lager zu Massendemonstrationen mobilisiert.

(KNA)

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